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Zähes Spiel bringt elften Sieg

Gestern Abend traten unsere EXA IceFighters Leipzig im direkten Rückspiel gegen die Herforder IceDragons an. Die besten Nachrichten des Abends waren, dass unsere Eiskämpfer mit 3-2 gewinnen konnten und damit der elfte Sieg in Folge geholt wurde. Außerdem gab Moritz Miguez nach langer Pause sein Comeback und konnte bis kurz vor dem Ende gut mithalten. Die schlechteste Nachricht des Abends war der Ausfall von Florian Eichelkraut, der mit einer Gehirnerschütterung ab der 26. Minute nicht mehr spielen konnte.

Das Spiel begannen die Gäste erneut stark. Die Topreihe mit beiden Imports und dem zurückgekehrten Ralf Rinke wirbelte ab dem ersten Bully und produzierte Chancen am laufenden Band. Die IceFighters hatten ihre Mühe, mit dieser Formation. Allein Patrick Glatzel schien von Beginn an hellwach und vereitelte viele große Chancen der IceDragons. Nach Strafen auf beiden Seiten ging es in der 13. Minute mit 4 gegen 4 auf dem Eis weiter. Die Gäste bedankten sich artig für einen schweren Aufbaufehler und erzielten durch Max Pietschmann das 1-0. In der 14. Minute griff Fortuna zugunsten unserer Mannschaft ein. Beim Herforder Abwehrspieler brach die Kufe und Joonas Riekkinen war daraufhin mit Puck alleine vor dem Gästetor. Er ließ Kieren Vogel keine Abwehrchance. Der schnelle Ausgleich war offensichtlich gut für die Nerven unserer Eiskämpfer, denn sie waren danach besser und torgefährlicher. In der 18. Minute nutzte Patrick Demetz einen schnellen Konter zum 2-1 Pausenstand.

Das zweite Drittel gestalteten unsere Mannen deutlich besser. Mit viel Druck ging es hauptsächlich in eine Richtung. Aber auch Kieren Vogel zeigte eine starke Leistung. Ein erneuter Fehler in Kombination mit schlechten Unparteiischen sorgte für den Ausgleich der Herforder. Ralf Rinke hämmerte den Puck in der 25. Minute humorlos in die Maschen. Kurze Zeit später verloren unsere IceFighters ihren Kapitän mit einem Check gegen die Bande. Auch hier, wie im kompletten Verlauf des Spiels, waren die Schiedsrichter nicht Herr der Lage. „Das Problem ist nicht, welche Strafen sie pfeifen und welche nicht. Das Problem ist meistens, dass es keine erkennbare Linie gibt. Da schaukeln sich dann auch sinnlos die Emotionen hoch und das bekommt man dann kaum noch in den Griff. Die unterschiedlichen Regelauslegungen sind einfach ein Problem“, antwortete Headcoach Sven Gerike auf die Nachfrage nach dieser und anderen Situationen. In der 33. Minute konnte Joonas Riekkinen nach schönem Zuspiel von Ian Farrell auf 3-2 erhöhen.

Das letzte Drittel hatte dann nicht mehr viele spielerische Highlights zu bieten. Auf beiden Seiten war der Fokus nicht mehr beim Eishockey, sondern bei Zweikämpfen und einigen Nickligkeiten. Die Unparteiischen bekamen das auch nicht mehr unter Kontrolle. Höhepunkt war, dass sie in der 49. Minute den Gästen eine 5 gegen 3 Überzahl ermöglichten. Unsere „Penalty-Killer“ machten aber mit Hilfe des erneut überragenden Patrick Glatzel alle Chancen zunichte. Am Ende einer hart umkämpften und zeitweise zähen Begegnung stand aber der 11. Sieg in Folge fest und das war die wichtigste Information des Abends. Am heutigen Montag können alle Spieler einmal durchschnaufen und regenerieren. Übermorgen geht es am Pferdeturm in Hannover gegen die Indians weiter. – sr