Wölfe wollen auswärts Beute machen

Wölfe wollen auswärts Beute machen

Was war das für ein Herzschlagfinale am Sonntagabend in der NETZSCH-Arena? Mit 4:3 nach Penaltyschießen gingen unsere Wölfe als Sieger vom Eis und glichen die Serie aus. Das war definitiv nichts für schwache Nerven. Bereits am morgigen Dienstag, 04.05., geht es ab 20:00 Uhr in Hannover (live auf sprade.tv bzw. in der Radio Euroherz Eiszeit) weiter mit Spiel 3, welches unsere Wölfe unbedingt gewinnen wollen, um die Serie am Freitag zu Hause möglichst vorzeitig beenden zu können. Die weiteren Termine sind: Freitag, 07.05. (19:30 Uhr in Selb) sowie – falls erforderlich - Sonntag, 09.05. (17:00 Uhr in Hannover). Unser Trainergespann wird dabei weiter auf die Dienste von Maximilian Hirschberger (verletzungsbedingtes Saisonaus) und Benedikt Böhringer (Nachwirkungen eines Fouls mit Verletzungsfolge aus Spiel 1) verzichten müssen.

Formkurve

Es ist die erwartet enge Serie. Beide Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe, mussten doch die ersten beiden Begegnungen in der Verlängerung bzw. Im Penaltyschießen entschieden werden. Den Zuschauern wird alles geboten, was zum Playoff-Eishockey gehört: Emotionen, Härte, Spannung, Tore sowie schnelle Spiele auf hohem Niveau. Auf Seiten unserer Selber Wölfe ist Nachwuchscrack Max Gimmel positiv herauszuheben, der durch den verletzungsbedingten Ausfall von Benedikt Böhringer ins kalte Wasser geworfen wurde und seinen Job bis hierhin mehr als ordentlich erledigt hat. Überhaupt scheinen unsere Wölfe Nerven wie Drahtseile zu haben, was unter anderem die von Lukas Miculka (2x) sowie von Feodor Boiarchinov eiskalt verwandelten Penaltys am Sonntag beweisen. Insgesamt hat man als Zuschauer den Eindruck, dass, je länger das Spiel geht, die Chancen auf einen Sieg unserer Wölfe steigen, sofern Hannover keine frühe hohe Führung herausschießt.

Statistik

"Jede Scheibe, die aufs Tor kommt, ist eine gute Scheibe.” So lautet eine vielzitierte Eishockey-Weisheit, die unsere Wölfe in dieser Finalserie gegen die Hannover Scorpions beherzigen. Unser Rudel brachte in den beiden bisherigen Begegnungen 89 Schüsse aufs Tor, die Scorpions hingegen “nur” 65. Allerdings geht der Nord-Meister effizienter mit diesen Abschlüssen um, haben sie doch genauso viele Tore, nämlich sieben, wie unsere Selber Wölfe erzielt.