Wölfe verspielen Zwei-Tore-Führung

Wölfe verspielen Zwei-Tore-Führung

Unsere Wölfe legten bei ihrer letzten Auswärtspartie der Hauptrunde in Lindau eigentlich einen Traumstart hin und lagen bereits nach sieben Minuten mit zwei Toren in Führung. Doch nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeber reichten diesen 2:12 Minuten, um den Spielstand auf 4:2 zu drehen. Alles, was unsere Wölfe im weiteren Spielverlauf versuchten, erstickten die defensiv gutstehenden Islanders im Keim. So musste man mit leeren Händen die Heimreise vom Bodensee antreten.

2:12 Minuten reichen Lindau, um das Spiel zu drehen

Unsere Wölfe starteten hervorragend ins Spiel. Nachdem Miglio den Lindauer Torhüter Hattler kurz vorher schon zu einer Glanzparade gezwungen hatte, war es Hammerbauer, der in Überzahl einen Abpraller in der vierten Minute zur Wölfe-Führung verwertete. Unsere Cracks blieben weiter aggressiv, Klughardt checkte erfolgreich vor und Verelst erhöhte den Spielstand 40 Sekunden später auf 0:2. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt, Wirz fand bei einem schnellen Gegenangriff über Außen den vor dem Tor stehenden Miller, der die Scheibe zum Anschlusstreffer im Selber Gehäuse unterbrachte. Unser Wolfsrudel blieb zwar weiter die spielbestimmende Mannschaft, war aber vor dem Tor und auch in einer weiteren Überzahlsituation zu harmlos, um die Führung auszubauen. Dies sollte sich rächen: Als Otte die Strafbank drückte, konnten die Gäste durch Klingler ausgleichen. Eine Minute später musste Weidekamp erneut hinter sich greifen. Damit gingen die Gäste erstmalig in Führung. Unsere Wölfe agierten zwischenzeitlich in der Defensive sehr offen, was den Gastgebern durch Low gar die 4:2-Führung bescherte - 2:12 Minuten zum Vergessen für unsere Farben.

Wölfe rennen an, Islanders treffen

Unser Headcoach Hohenberger schien seine Cracks in der Drittelpause gut nachjustiert zu haben. Hinten standen wir nun wieder kompakt und nahmen das Spiel wieder in die Hand. Die gut verteidigenden Gastgeber machten es unseren Cracks aber ein um´s andere Mal schwer, das Spiel vernünftig aufzubauen oder zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Die besten Chancen auf unserer Seite hatten Miglio in der 24. Minute in Unterzahl sowie Slavetinsky und Snetsinger in der 34. Minute in Überzahl, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie rutschen. Besser machten es die Gastgeber in Person von Ochmann, der Mitte des zweiten Spielabschnitts den Puck von der blauen Linie aus in den Giebel zum 5:2 zimmerte.

Islanders verteidigen geschickt

Im Schlussabschnitt merkte man unseren Wölfen deutlich an, dass sie die Punkte noch abgeschrieben hatten. Bereits in der 42. Minute zog Böhringer von der blauen Linie ab und Hammerbauer konnte die Scheibe zum 5:3-Anschlusstreffer ablenken. Dieser frühe Treffer spielte uns in die Karten. Unsere Jungs nun überwiegend im Vorwärtsgang, während sich die Lindauer auf die Defensivarbeit konzentrierten und sich das ein und andere Mal nur mit unerlaubten Befreiungsschlägen helfen konnten. Doch die Taktik der Lindauer ging auf: Sie schafften es, keinen Treffer mehr für unsere Farben zuzulassen. Wenigstens ein Faustkampf zwischen Klughardt und M. Wucher ging an unsere Wölfe.