Wölfe stürmen auf Platz zwei

Wölfe stürmen auf Platz zwei

Selber Wölfe vs. EC Peiting 3:1 (0:0; 2:0; 1:1)

In einem packenden, hochklassigen und von vielen Zweikämpfen geprägten Spiel gegen den EC Peiting behielten unsere Selber Wölfe die Oberhand und klettern somit auf Tabellenplatz zwei. Die vorangegangenen 60 Minuten steckten jedoch voller harter Arbeit, die Gäste aus Peiting arbeiteten wie gewohnt mit Haken und Ösen, doch unser Team, das verletzungsbedingt neben C. Zimmermann auch auf Müller und Kabitzky verzichten musste, nahm den Kampf auf und stellte in einer hektischen Phase des Spiels die Weichen auf Sieg. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleitung ragten Goalie Deske sowie Kapitän Ondruschka heraus.

Kampf um jeden Millimeter Eis

Es entwickelte sich ein typisches Peiting-Spiel: Kampf um jeden Millimeter Eis. Beide Teams waren taktisch gut eingestellt und hielten die Scheibe weg vom eigenen Tor. Die Gäste wie auch unsere Wölfe wandelten in der Zweikampfführung ständig am Rande der Legalität. Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken gegenseitig, die wenigen hochkarätigen Tormöglichkeiten waren sichere Beute der beiden Torhüter Hechenrieder und Deske. Für den spektakulärsten Angriff sorgte Graaskamp, der sich technisch versiert durchs gegnerische Abwehrbollwerk tankte, die Scheibe jedoch knapp am Tor vorbeizog.

Wölfe münzen hektische Phase in Tore um

Im zweiten Spielabschnitt kamen unsere Wölfe mit noch einem Quäntchen mehr Aggressivität zurück aus der Kabine. Und sie zwangen die Gäste zu Fehlern. Gare und Ondruschka setzten die ersten offensiven Ausrufezeichen, wenn auch noch nicht vom Torerfolg gekrönt. Nach einem harten Check gegen Silbermann kam etwas Hektik ins Spiel und dies sollten unsere Wölfe nutzen können: Zunächst nutzte Gelke mit einem feinen Alleingang den ungewohnten Platz auf dem Eis – je ein Spieler beider Mannschaften drückte die „Kühlbox“ – zur erstmaligen Wölfe-Führung. Kurz darauf war es Gare, der in Überzahl einfach mal abzog und Hechenrieder im Peitinger Tor keine Chance ließ. Unser Team blieb weiter am Drücker, doch auch Peiting mit einer Großchance zum Anschlusstreffer. Aber Deske entschärfte den Puck mit einem schier unglaublichen Reflex.

Deske als Fels in der Brandung und Ondruschka mit der Erlösung

In den letzten 20 Minuten warfen die Peitinger nochmals alles nach vorne und unsere Wölfe hatten alle Hände voll zu tun, den Puck aus der Gefahrenzone zu halten. Das schafften sie mit vereinten Kräften über weite Strecken. Wenn mal etwas aufs Tor kam, dann stand Deske wie der berühmte Fels in der Brandung oder die Gäste scheiterten am eigenen Unvermögen, wie Stauder, der wohl nur selbst beantworten kann, wie er die Scheibe in der 47. Minute am leeren Tor vorbei bugsieren konnte. Drei Minuten vor Schluss jedoch war es soweit: Die Gäste schafften in Person von Winkler den Anschlusstreffer. Vorangegangen war ein Abstimmungsproblem zwischen Deske und seinen Vorderleuten. Nun war nochmal Zittern angesagt. Die Gäste nahmen den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis und bekamen auch noch ein Überzahlspiel zugesprochen. Unser Wolfsrudel kämpfte aber unverdrossen weiter und brachte 14 Sekunden vor Schluss in Person von Kapitän Ondruschka den Puck zum dritten Mal im nun verwaisten Peitinger Tor unter.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Deske (Kümpel) – Silbermann, Ondruschka, T. Zimmermann, Bär, Böhringer, Kremer – McDonald, Schmidt, Gare, Graaskamp, Gelke, Turner, Schiener, Hirschberger, Klughardt

EC Peiting: Hechenrieder (Magg) – Hätinen, Weyrich, Mazanec, Winkler, Bartsch, Lucas – Nagtzaam, Maier, Haninger, Gohlke, Heger, Seitz, Stauder, Schäffler, Reichert

Tore: 29. Min. 1:0 Gelke (Deske, Gare; 4/4); 31. Min. 2:0 Gare (Ondruschka, McDonald; 5/4); 57. Min. 2:1 Winkler (Bartsch, Schäffler); 60. Min. 3:1 Ondruschka (empty-net)

Strafzeiten: Selb 8; Peiting 8
Schiedsrichter: Ruhnau (Kerbel, Moosberger)
Zuschauer: 1.418

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