Wölfe erobern Tabellenspitze

Wölfe erobern Tabellenspitze

Die Wölfe boten den Zuschauern zuhause vor den Bildschirmen ein starkes Spiel. Waren die Jungs in den ersten 20 Minuten klar die tonangebende Mannschaft, so bot sich im zweiten Spielabschnitt ein spiegelverkehrtes Bild. Im Schlussdrittel war es eine Partie auf Messers Schneide, welche durch den ersten Saisontreffer von Wölfe-Routinier Gare entschieden wurde. Durch den Sieg kletterten die Wölfe auf Tabellenplatz eins. Zurück im Kader war Hechtl, der sich auch gleich in die Torschützenliste eintrug. Verzichten mussten die Wölfe hingegen auf Goalie Mnich.

Wölfe haben die Oberhand

Das erste Drittel war ging klar an die Selber Jungs. Es wurde nicht lange gefackelt, der vierte Saisontreffer für #23 Herbert Geisberger zappelte schon nach knapp acht Minuten hinter dem Goalie der Memminger, Vollmer, zum 1:0 im Netz. Nur drei Minuten später spielten Verelst und Linden den Puck auf Hammerbauer, der auf 2:0 für unsere Wölfe erhöhte. Memmingen versuchte viel, um an Weidekamp vorbeizukommen, jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Bei einem Bully in der Angriffszone ging es schnell, Hirschberger und Klughardt bedienten Hechtl, der auf 3:0 erhöhte. Der Trainer der Indians zog nun Konsequenzen, nahm Goalie Vollmer raus und stellte Steinhauer ins Tor.

Indians holen auf

Die Gäste aus dem Allgäu hatten die Wölfe anscheinend gut studiert und blockten nun viele Spielzüge. Zudem wurde das Geschehen auf dem Eis immer wieder von harten Checks geprägt. Die Selber Jungs konnten nichts machen, als Herm vor unserem Goalie den Puck auf den Schläger bekam und in der 29. Minute zum 3:1 verkürzte. Schlag auf Schlag ging es weiter. Als zwei Wölfe die Strafbank drückten, gaben die Memminger richtig Gas und überraschten Weidekamp mit einem Querpass, den Richter zum 3:2 einnetzte. Knappe sechs Minuten waren im Mittelabschnitt noch übrig. Die Gäste waren nun sichtlich überlegen und nutzten dies durch Schmid, der kurz vor der Pausensirene den Ausgleich markierte.

Wölfe können den Sieg einfahren

Im Schlussabschnitt besonnen sich die Selber Wölfe wieder auf ihre Stärken und boten den Indians die Stirn. In der 43. Minute spielten Deeg und Ondruschka den Puck auf Gare, der die Wölfe in Überzahl wieder in Führung brachte. Nun war Memmingen sichtlich bemüht, das Spiel wieder zu drehen, jedoch ohne Erfolg. Kurz vor Schluss nahm der in Selb gut bekannte Trainer der Indians, Waßmiller, eine Auszeit, setzte alles auf eine Karte und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch Weidekamp und seine Vorderleute ließen nichts mehr zu und feierten einen verdienten Sieg.

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