Wölfe erkämpfen Punkt in Rosenheim

Wölfe erkämpfen Punkt in Rosenheim

Einen wichtigen Punkt haben die Selber Wölfe aus Rosenheim mit nach Hause genommen. Nachdem Selb in den ersten 20 Minuten noch unter den viel zitierten „Busbeinen" litt, kamen sie nach der ersten Pause viel besser ins Spiel und hielten, aufbauend auf einer starken Leistung von Torhüter Deske und dem Anschlusstor von Pisarik, die Partie weiter offen. Im letzten Spielabschnitt erzwangen die Hohenberger­ Schützlinge nach Treffern von Turner und Gare den Ausgleich und sicherten sich einen verdienten Punkt.
Rosenheim holte sich in der Verlängerung noch den Zusatzpunkt.

Wölfe lassen sich den Schneid abkaufen

Die Starbulls waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Vor allem Topscorer Höller tauchte immer wieder gefährlich vor Deske auf. Die erste große Chance für unsere Wölfe hatte Kabitzky, der in der der fünften Minute einfach mal frech abzog, was jedoch leider nicht von Erfolg gekrönt war. Nach einigen prekären Situationen vor unserem Gehäuse, die Deske allesamt entschärfen konnte, war es Gare, der statt zur Führung einzunetzen, nur den Pfosten traf. Die zweikampfstarken Oberbayern zeigten sich wenig beeindruckt und Draxlberger nutzte ein Zuspiel von Bergmann und Smith zum 1:0. Die Hausherren dominierten weiter und kamen nach einem Konter über Baindl und Höller zum 2:0.

Wölfe versuchen Bults an den Hörnern zu packen

Unsere Wölfe kamen nun deutlich präsenter aus der Kabine. Nach knapp zwei gespielten Minuten stand Pisarik auf einmal frei vor Endres und ließ bei seinem Anschlusstreffer dem Goalie der Bulls keine Chance. Im weiteren Verlauf trafen die Rosenheimer in Überzahl nur den Pfosten und Ondruschka scheiterte bei seinem Gegenangriff an Endres im Tor der Starbulls. Obwohl unsere Wölfe nun agiler und schneller auf dem Eis agierten, konnten sie die Starbulls nicht komplett einbremsen. Nach einer erneuten Strafe gegen Schmidt war es kurz vor Drittelende Smith, der auf Zuspiel von Mitchell den Puck unter dem Arm von Deske vorbei zum 3:1 einnetzte.

Enormes Laufpensum zahlt sich aus

Trotz des Rückschlags Ende des zweiten Drittels war man noch in Schlagdistanz. Und unsere Wölfe ließen in der 41. Minute in Person von Turner, der ein Zuspiel von McDonald unhaltbar für Endres verarbeitete, die Gästetribüne jubeln. Unsere Wölfe hatten nun Blut geleckt und wollten zumindest den Ausgleich, doch auch die Gastgeber gaben sich freilich nicht auf und hielten Deske weiter auf Trab. Eine vierminütige Überzahlsituation, Höller saß wegen eines hohen Stocks an Böhringer draußen, gelang Gare mit einem feinen Rückhandschuss in der 58. Minute der Ausgleich. Dies war auch der Stand nach regulärer Spielzeit. In der Overtime ergaben sich Chancen hüben wie drüben, doch letztendlich war es der Rosenheimer Vollmayer, dem der Siegtreffer gelang.

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