Wichtiger HEV-Auswärtssieg in Leipzig – 4:1-Erfolg im Kohlrabizirkus!

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Nach der 2:5-Heimpleite am Freitagabend konnte der Herner EV das Auswärtsspiel bei den EXA IceFighters am Sonntag mit 4:1 (1:0/0:0/3:1) für sich entscheiden. Durch den Erfolg im Kohlrabizirkus hat sich der HEV wieder auf Tabellenplatz fünf geschoben.

Danny Albrecht stand dabei der gleiche Kader wie am Freitag zur Verfügung. Richie Mueller, Coltom Kehler, Nils Elten und Aaron Krebietke waren nicht dabei. Der HEV-Coach beorderte aber Noah Bruns und Maximilian Herz in die dritte Reihe zu Alexander Komov.

Von Beginn an legten beide Teams großen Wert auf eine stabile Defensive. Die erste Möglichkeit ergab sich den Gastgebern. Robin Slanina wurde beim Torschuss behindert und bekam einen zweifelhalfen Penalty zugesprochen, den jedoch Jonas Neffin entschärfen konnte. Auf der anderen Seite schickte Michel Ackers Nils Liesegang auf die Reise und der Stürmer erzielte das 0:1 mit einem trockenen Handgelenksschuss (10.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause.

In Drittel zwei änderte sich die Partie nicht. Nur in den letzten fünf Minuten des Mittelabschnitts fehlte dem HEV manchmal etwas die Zuordnung in der Verteidigung, so dass Jonas Neffin einige brenzlige Situationen überstehen musste. Der junge Goalie tat dies mit Bravour. Die beste Möglichkeit für Herne hatte Patrick Asselin, der vor dem Tor jedoch den Puck nicht richtig traf.

Im Schlussdrittel ging es dann von Beginn an richtig zur Sache. 17 Sekunden nach Wiederbeginn glich Maximilian Spöttel für Leipzig aus, hatte dabei aber Glück, dass sein Schuss abgefälscht über Neffins Schulter rutschte. Doch der HEV zeigte sich davon unbeeindruckt. Einen langen Pass von Mike Schmitz nahm Marcus Marsall auf, lief alleine auf Patrick Glatzel zu und erzielte die erneute Führung (44.). Eine anschließende Überzahl nutzte Patrick Asselin zum 1:3 (45.). In der Folge fanden sich beide Teams mehr auf der Strafbank wieder. Eine 3:5-Unterzahl überstand Herne mit Glück und Geschick, auf der anderen Seite erkämpfte sich Asselin bei Vier gegen vier eine Scheibe in der neutralen Zone, zog vors Tor und hämmerte die Scheibe zum 1:4-Endstand unter die Latte (53.).

Danny Albrecht zeigte sich nach dem Rückschlag vom Freitag erleichtert: „Es war ein intensives und körperbetontes Spiel. Erst im zweiten Drittel haben wir für einige Minuten hinten was zugelassen. Danach haben wir wieder strukturiert gespielt.“

In dieser Woche stehen für den HEV nun die letzten drei Partien der Oberliga Nord-Hauptrunde an. Am Gründonnerstag geht es zu den TecArt Black Dragons Erfurt (20 Uhr), am Ostersamstag ist Herne zu Gast in Tilburg (15 Uhr) und am Ostermontag kommt der Hauptrundenmeister Hannover Scorpions zum Abschluss an den Gysenberg (18.30 Uhr).