Wichtige Punkte für Selb im Kampf um die Playoff-Plätze

Wichtige Punkte für Selb im Kampf um die Playoff-Plätze

Die Selber Wölfe standen im Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden unter Zugzwang, wollte man doch den Abstand auf die unteren beiden Tabellenränge möglichst vergrößern. Und das Team von Trainer Hohenberger meisterte diese Herausforderung mit Bravour, dominierte über weite Strecken das Spiel und erarbeitete sich mehr hochkarätige Chancen als die Gäste aus der Oberpfalz, was auch Weidens Trainer Latta nach dem Spiel neidlos anerkannte. Einzig dem sehr gut aufgelegten Torhüter Neffin hatten es die Weidener zu verdanken, dass sie einen Punkt aus der Partie mitnehmen konnten.

Rassiges erstes Drittel

Beide Mannschaften gingen mit offenem Visier in die Partie. Die erste Chance gehörte Weiden, doch im direkten Gegenzug zeigten unsere Wölfe durch McDonald nach einem Zuspiel von Kalb auch gleich ihre Offensivstärke. Unser Team konnte im weiteren Verlauf kurz in Überzahl agieren, doch Bärs Schuss strich knapp am Weidener Kasten vorbei. Besser machten es die Blue Devils, die in Überzahl einen schlechten Wechsel unserer Jungs zum Führungstreffer ausnutzten. Unsere Wölfe antworteten mit wütenden Angriffen. Schiener und Gare zunächst noch glücklos im Abschluss, doch Pisarik vollendete ein feines Zuspiel von Ondruschka zum hochverdienten Ausgleich. Unsere Farben waren weiter am Drücker und als Gare in der elften Minute den Puck über die Linie brachte, entbrannte bei unseren Fans Jubel über die vermeintliche

Führung. Doch Schiedsrichter Ratz wollte eine Behinderung des Torhüters in der Abwehraktion durch Gare gesehen haben, entschied auf Torraumabseits und ließ den Treffer nicht gelten. Unsere Mannschaft musste immer wieder aufpassen, wenn die Weidener gefährlich vor Deske auftauchten, doch dieser ließ zunächst einmal nichts mehr zu und zeigte sein Können unter anderem nach einem Gare-Schnitzer.

Neffin mit Glanztat gegen McDonald

Viel Kampf und ein wenig Vorgeschmack auf Playoff-Eishockey wurde den gut 1.800 Zuschauern in der NETZSCH-Arena von den beiden Kontrahenten geboten. Gleich zu Drittelbeginn rettete Neffin mit einer wahren Glanztat gegen McDonald. Gegen Gares strammen Schuss zum 2:1-Führungstreffer für die Hausherren war aber selbst er machtlos. Als unsere Jungs in der 31. Minute nach einer Strafzeit gerade wieder komplett auf dem Eis standen, nutzen die Blue Devils die noch bestehende Unordnung zum Anschlusstreffer aus. Unsere Wölfe drückten auf die erneute Führung, brachten die Scheibe aber partout  nicht über die Torlinie. Kalb, McDonald und später auch Kremer scheiterten im Abschluss. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts hatten die Gäste dann noch einmal eine kurze Drangphase, doch auch diese überstand unser Rudel mit Glück und Geschick.

McDonald mit dem Siegtreffer

Im Schlussabschnitt war die Spannung in der NETZSCH-Arena regelrecht greifbar. Unsere Wölfe wollten den Sieg nach regulärer Spielzeit, aber Neffin wuchs regelrecht über sich hinaus. Schmidt, Kabitzky, Gare, Pisarik oder McDonald bissen sich allesamt die Zähne am Weidener Schlussmann aus. Unsere Wölfe waren nun drückend überlegen, mussten sich aber immer wieder vor den gefährlichen Weidener Kontern in Acht nehmen. So hatte Devils-Stürmer Klein in der 56. Minute freie Schussbahn, traf aber zum Glück für uns, die Scheibe nicht. So musste die Verlängerung entscheiden. Auch bei drei gegen drei waren unsere Wölfe die dominantere Mannschaft. Weiter stand Neffin im Blickpunkt, während sein Gegenüber Deske in der Overtime nur einmal eingreifen musste. Folgerichtig erzielte McDonald nach einer schönen Kombination über Ondruschka und Pisarik den hochverdienten Siegtreffer.

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