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Unnötige Niederlage in Erfurt

Gestern Abend in Erfurt mussten unsere EXA IceFighters Leipzig eine unnötige 2-5 Niederlage hinnehmen. Bitter war dabei, dass die Chancen durchaus da waren, aber das Team keinen Weg fand, um konsequent im Powerplay oder bei der Chancenverwertung zu sein. Darüber hinaus waren die ersten beiden Tore der Erfurter Geschenke der Unparteiischen. Alles zusammen machte das einen gebrauchten Tag für unsere Eiskämpfer.

Im ersten Drittel gab es anfangs wenig Möglichkeiten für die TecArt Black Dragons. Unsere Mannschaft stand gut in der Defensive und erarbeitete sich Torchancen. Aber ziemlich zeitig wurde klar, dass Konstantin Kessler, der Torwart der schwarzen Drachen, eine wichtige Figur im Spiel sein würde. In der 6. Minute fiel das 1-0 für die Erfurter. Alle dachten, dass Patrick Glatzel den Puck hat, aber es ertönte kein Pfiff. Dann war der Puck plötzlich im Tor. In der 11.Minute kam der zweite Nackenschlag. Kyle Beach machte einen sogenannten Bauerntrick und überwand Glatzel. Aber der Puck ging gegen dem Pfosten und war nie über der Linie. Das sahen die Schiedsrichter anders und gaben den Treffer. Als Max Spöttel in Überzahl in der 15. Minute den Anschlusstreffer erzielen konnte, keimte Hoffnung auf, dass das Spiel gedreht werden konnte.

Im zweiten Drittel war das Spiel noch einseitiger. Die Erfurter nahmen eine Strafe nach der anderen und mussten so immer wieder in Unterzahl ran. Das Powerplay unserer IceFighters war aber zu harmlos. Im Abschluss fehlte einfach die Präzision und wenn eine gute Chance herausgespielt wurde, war Kessler nicht zu überwinden. Trotzdem hatte unsere Mannschaft ein deutliches Übergewicht an Schüssen und Chancen. Der Ausgleich schien eine Frage der Zeit. Aber es kam genau anders. In der 40. Minute schlug es erneut aus dem Nichts hinter Glatzel ein. Reto Schüpping haute mit einer Hand aus der Drehung gegen die Scheibe und überraschte Patrick Glatzel. Aber in der Entstehung war auch dieser Treffer absolut unnötig.

Das letzte Drittel hatte dann nicht mehr viel mit Eishockey zu tun. Luis Anders fälschte in der 49. Minute unhaltbar zum 4-1 ab. Damit war das Spiel entschieden, weil unsere Mannen offensiv zu wenig Durchschlagskraft hatten und auch wieder zu kompliziert spielten. Robin Slanina konnte zwar in der 56. Minute noch das zweite Tor für die IceFighters erzielen, aber danach ging auch mit 6 Mann nichts mehr. Kyle Beach erzielte in der 60. Minute noch das empty net Tor zum 5-2 Endstand.