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Trotz guter Leistungen zwei Niederlagen gegen Weiden und Rosenheim

Trotz phasenweise guter Leistungen gab es in den zwei Spielen des vergangenen Wochenendes gegen die Ligafavoriten Weiden und Rosenheim für die Riverkings leider nichts zu holen. Es setzte zwei im Ergebnis deutliche Niederlagen und zeigte wieder einmal, dass man von der Strafbank aus keine Spiele gewinnen kann.

Am Freitag gastierten die Blue Devils Weiden im heimischen Eisstadion. Dabei waren es zunächst die Gäste die im ersten Drittel mehrfach auf der Strafbank platznehmen musste. Allerdings nutzte der HCL die vorhandenen Chancen zur Führung nicht. Ganz im Gegenteil, man kassierte in eigener Überzahl einen Konter zum 0:1 durch Edgars Homjakovs. Kurz vor Ende des Drittels konnte dann Chad Bassen nach einem schönen Pass in die Schnittstelle der Abwehr das 0:2 erzielen – Diesmal allerdings mit vollzähligen Reihen auf beiden Seiten.

Im zweiten Drittel gab es außer vielen Strafen und einer Spieldauerdisziplinarstrafe nach einer Boxeinlage von Leon Lilik wenig zu berichten. Im letzten Drittel versuchten die Riverkings alles, um das Spiel nochmals zu drehen, doch entweder scheiterte man am Pfosten (Marvin Feigl), oder ein Tor wurde nicht gegeben (Dennis Neal). Als vier Minuten vor Schluss Coach Fabio Carciola alles auf eine Karte setzte und den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, wurde dies erbarmungslos durch Elias Ostwald und abermals Edgars Homjakovs mit den Treffern zum 0:3 und zum 0:4 Endstand bestraft. Insgesamt fiel die Niederlage etwas zu hoch aus, ging aber wegen der besseren Effizienz der Gäste durchaus in Ordnung.

Im zweiten Spiel des Wochenendes stand man auf fremden Eis den Starbulls Rosenheim gegenüber. Die Riverkings begannen gleich mit einem Paukenschlag. Es waren keine fünf Minuten gespielt, da traf Sven Gäbelein zur 0:1 Führung für die Riverkings. Allerdings kam Rosenheim durch Zackary Phillips kurz darauf zum schnellen Ausgleich.

Als nach 12 Spielminuten zunächst Frantisek Wagner und dann auch zeitgleich Dennis Neal auf der Strafbank saßen nutzte Rosenheim die Überzahlsituation aus und erhöhte durch Vollmayer und Brandl auf 3:1. Vollmayer nutzte dann auch die nächste Überzahlsituation zum 4:1 Pausenstand. Mitte des zweiten Drittels verkürzte Jussi Nättinen in Überzahl zum 4:2, bevor im letzten Drittel wieder in Überzahl Aaron Reinig auf 5:2 stellte. Den Endstand erzielte dann

Ex-DEL Spieler Steffen Tölzer. Auch diese zweite Partie zeigte, dass man bei fünf gegen fünf durchaus mit den besten Teams der Liga mithalten kann, die vielen Strafen allerdings einen Erfolg schwer bis unmöglich machen. Ende des zweiten Drittels musste zudem Dennis Neal nachdem er mit dem Kopf in der Band einschlug verletzt vom Eis. Der Versuch weiter zu spielen schlug im letzten Drittel leider fehl. Eine genau Diagnose steht allerdings noch aus, so dass noch nicht feststeht ob und wie lange er ausfällt.

Weiter geht es jetzt am Freitag 29.1o.21 mit dem wichtigen Auswärtsspiel in Passau und am Sonntag 31.10. 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg. – js