Torfestival beim Heimsieg über Peiting

Torfestival beim Heimsieg über Peiting

Unsere Wölfe, die auf Verelst verzichten mussten, hatten den EC Peiting 50 Minuten voll im Griff und führten bereits mit 7:2, ehe sich der Schlendrian einschlich und die Gäste nochmal auf zwei Tore herankamen. Neuzugang Miculka, der erst am Vortag zum Team stieß, fügte sich gut ein.

Wölfe kompromisslos

Unsere Wölfe nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und belohnten sich auch gleich für ihren Einsatz: Der erste Treffer an diesem Abend gelang bereits in der zweiten Spielminute Hirschberger, der eine von der blauen Linie abgefeuerte Scheibe unhaltbar ablenkte. Alles Reklamieren der Gäste – ein Peitinger Spieler kniete in dieser Szene verletzt auf dem Eis – half nichts, der Treffer zählte. Als Miglio wegen Behinderung die Strafbank drückte, ließen die Peitinger die Scheibe zwar schön laufen, kamen aber gegen die gutstehende Box unserer Wölfe kaum zu einem gefährlichen Abschluss. Besser machten es wiederum unsere Jungs in Person von Hammerbauer: Nach Schieners Schuss ließen die Gäste gleich zwei Nachschüsse zu und diese Nachlässigkeit bescherte Peiting das 0:2. Keine Minute später rutschte Gäste-Goalie Hechenrieder auch noch ein Schuss von Miglio zum 3:0 für unsere Farben durch die Fanghand. Die Gäste steckten allerdings noch nicht auf und nutzten einen Scheibenverlust unserer Wölfe im Spielaufbau durch einen platzierten Schuss von Reichert zum Anschlusstreffer.

Tore zum richtigen Zeitpunkt

Unsere Wölfe machten im zweiten Spielabschnitt weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten: Slavetinsky mit einem Schlenzer von der blauen Linie, den Snetsinger unhaltbar für Hechenrieder zum 4:1 abfälschte. Doch Peiting kam nochmal zurück: Unsere Defensive ließ Nagtzaam freie Schussbahn und dieser verkürzte erneut den Spielstand auf 4:2. Als kurz darauf unsere Wölfe in Unterzahl agieren mussten, war dies die große Chance für Peiting zurück ins Spiel zu kommen, doch die Gäste waren wiederum zu harmlos beim Torabschluss. Das Spiel wog nun eine Zeitlang hin und her, Peiting zeigte sich als ebenbürtiger Gegner, doch Miglio arbeitet die Scheibe in der 36. Minute zum 5:2 ins Tor. Dieser wichtige Treffer raubte den Gästen Energie, hatten sie doch in der direkten Szene zuvor eine zwei-auf-eins-Situation, die Snetsinger gekonnt vereitelte. Zwei Minuten vor der zweiten Pausensirene wartete Hechtl mit seinem Querpass auf Schiener geduldig den richtigen Moment ab, sodass Schiener keine Mühe hatte, den Puck zum 6:2 über die Linie zu befördern.

Peiting kommt nochmal ran

Unsere Wölfe hatten nun alles im Griff und spielten sich in Überzahl einige Torchancen heraus. Spätestens nach Miglios drittem Streich zum 7:2 an diesem Abend schien alles klar zu sein. Schien, denn Peiting sollte noch einmal gefährlich nahe an den möglichen Ausgleich herankommen. Doch der Reihe nach: Durch zwei Treffer in Unterzahl durch Nagtzaam in der 50. und Heger in der 59. Minute verkürzten die Gäste noch einmal. Und als dann Reichert 47 Sekunden vor Schluss gar der Treffer zum 7:5 gelang, mussten unsere Wölfe nochmal zittern. Letztendlich besannen sich unsere Jungs aber nochmal und ließen nichts Gefährliches mehr zu.