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Tilburg-Auswärtsfahrt und spielfreier Sonntag für die IceFighters

Die EXA IceFighters Leipzig machen sich heute auf den Weg nach Holland zu den Tilburg Trappers. Es wird das einzige Spiel der Jungs an diesem Wochenende bleiben. Die für Sonntag im Kohlrabizirkus geplante Partie gegen die Hammer Eisbären muss wegen positiver Corona-Fälle in der Hammer Mannschaft verlegt werden. Die Eiskämpfer können auf jeden Fall wieder auf die Dienste von Jonas Wolter zählen. Fehlen werden weiterhin Florian Eichelkraut und Erek Virch. Dazu gesellen sich krankheitsbedingt Oliver Noack und wahrscheinlich auch Moritz Miguez, der sich in der Ausbildung leicht verletzt hat und damit auf jeden Fall für heute pausieren muss.

Die Tilburg Trappers haben einen echten Lauf. Seit 15 Spielen sind die Holländer nicht mehr ohne Punkt vom Eis gegangen. Mit 2-1 verloren sie zuletzt am 10.Oktober. Danach gewannen sie bis auf ein Spiel (28.11. in Halle 3-4 nach Penalty) alle Spiele. So auch gegen unsere Eiskämpfer, die die Trappers aber in die Verlängerung zwingen konnten. Großer Rückhalt im Tor der Tabellenzweiten ist Ruud Leeuwesteijn, der nach dem Karriereende Ian Meierdres’ in der Hauptverantwortung steht und seine Sache ausgesprochen gut macht. Nur 1,32 Tore lässt der großgewachsene Leeuwesteijn zu und ist damit statistisch der beste Torhüter der Liga. Natürlich gehört dazu auch eine Mannschaft, die defensiv ihren Job macht. Gerade einmal 36 Gegentore ließen die Trappers in den bisherigen 20 Spielen zu. Offensiv funktioniert das Team von Headcoach Dave Livingston sowieso gut. Bret Bulmer, Diego Hofland und Max Hermens führen die interne Scorerliste der Tilburg Trappers an. „Das ist und bleibt eine der Topmannschaften in unserer Liga und wenn du irgendetwas zählbares aus Holland mitnehmen willst, dann musst du offensiv und defensiv nahezu perfekt funktionieren“, sagt Headcoach Sven Gerike vor der Abfahrt.

Nach Rücksprache mit den Hammer Eisbären und dem DEB werden wir das Sonntagheimspiel verlegen. Ein Nachholtermin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. “Wir haben mehrere Gründe, warum wir dieses Spiel verlegen wollen. Nummer eins ist die Sicherheit unserer eigenen Mannschaft. Auch wenn offizielle Regularien es möglich machen würden, dass gespielt wird, wollen wir unser Team trotzdem so gut es geht schützen. Punkt zwei ist, dass wir auch Bedenken haben, bei der derzeitigen Situation in Sachsen und Leipzig, das falsche Signal zu senden, wenn wir die positiven Testergebnisse ignorieren. Punkt drei ist rein sportlich. Die Hammer Eisbären haben, so wie wir auch, seit Wochen einige Ausfälle und nun kommen noch die positiv getesteten Spieler dazu. Wir haben in einigen Oberliga-Tagungen besprochen, in diesen schweren Zeiten enger zusammenzurücken und auf die Bedürfnisse der anderen Teams so gut es geht zu achten. Deshalb stimmen wir der Verlegung des Spiels zu”, erklärt Headcoach und Geschäftsführer Sven Gerike die Entscheidung.