Stimmensammlung zum Deutschland Cup

Stimmensammlung zum Deutschland Cup

U18-Bundestrainer Steffen Ziesche …

zur Trainersituation: „Ich freue mich, dass ich wieder bei der Nationalmannschaft sein darf. Wir waren auf solche Szenarien vorbereitet, dass jemand aus dem Staff positiv getestet wird, damit wir untereinander einspringen können. Es kann immer etwas passieren, trotz der Einhaltung aller Hygienemaßnahmen. Es war gut so, dass wir uns im Vorfeld sehr große Gedanken gemacht haben und Optionen vorbereitet haben. Es ist schade, dass Toni Söderholm nicht dabei ist, aber wir haben einen total engen Austausch, wir telefonieren permanent miteinander. Wir arbeiten total nach Tonis Vorgaben.“

zur Rollenverteilung: „Toni hat seine Vorschläge gemacht, der Thomas Popiesch war schon mal bei einer Maßnahme dabei, ist ein bekanntes Gesicht. Es war eine logische Konsequenz, den Thomas zu nominieren, weil Toni ihm das gewisse Vertrauen entgegenbringt wie auch mir. Ich hatte mich eigentlich auf das Top Team Peking vorbereitet im Hinblick auf die U20-WM. Unsere Kapitäne und Führungsspieler sind natürlich wichtige Säulen der Mannschaft, auch da ist eine ganz enge Kommunikation da.“

zur Reaktion seines Vaters Joachim Ziesche: „Mein Vater ist ein Stück stolz, er beobachtet meinen Werdegang ja eng, er freut sich auch, gar keine Frage.“

zum Training und der besonderen aktuellen Situation: „Zum einen darf man die Jungs nicht überfordern, obwohl wir schon hart und flüssig trainiert haben. Es ist eine Herausforderung für die Spieler, diese Situation zu meistern. Die Jungs sind absolut happy, hier sein zu dürfen, auf dem Eis zu sein, in der Mannschaft zu trainieren. Der Eindruck ist durchaus positiv, die Freude kann man greifen, die versprühen die Jungs auch. Es ist einfach unglaublich, wie die Jungs mitmachen, wie engagiert sie sind. Sie haben richtig Bock hier zu sein und zu spielen. Es ist ein wichtiges Turnier für uns als Verband, um zu zeigen, dass wir willig sind, zu spielen und den Jungs die Chance geben, in den Wettkampfmodus zu kommen.“

zur Bedeutung des Deutschland Cups: „Ich glaube schon, dass die Wertigkeit nicht unterschätzt werden darf. Wir wollen wirklich gute Spiele zeigen. Die U20-Spieler haben die Chance, sich vor der U20-WM nochmal zu zeigen, auch die anderen Spieler im Top Team Peking haben die Chance sich zu zeigen. Und die Nationalmannschaft hat natürlich auch eine Verantwortung und eine Herausforderung gleichzeitig zu meistern, dass wir Spiele auf internationalem Niveau gegen Lettland bekommen.“

zu den Bedingungen in Krefeld: „Die Bedingungen sind sehr, sehr gut hier in Krefeld. Es wurde alles sehr gut vorbereitet und auf die nötigen Vorschriften ausgelegt. Die Jungs wurden eingewiesen, wir wurden vor dem Turnier getestet, wir wurden bei der Anreise getestet. Wir haben auch keinen Kontakt zur Außenwelt, wir sind wirklich nur unterwegs zwischen Hotel und Stadion. Das Risiko ist relativ gering, dass etwas passieren kann. Ich muss alle loben, die diese Hygienemaßnahmen ausgearbeitet haben und auch die Jungs, die setzen diese Maßnahmen wirklich sehr, sehr gut um, denn sie sind sich auch ihrer Verantwortung bewusst.“

zum Austragungsort Krefeld: „Krefeld ist immer eine Reise wert, ich habe noch viele Bekannte und Freunde hier. Es ist zwar schon lange her, dass ich hier gespielt habe, aber es ist trotzdem immer schön. Die Erinnerungen sind da, zumal mein jüngster Sohn auch Krefelder ist.“

zum Top Team Peking: „Es ist natürlich ganz wichtig, die Möglichkeit zum Spielen zu haben. Das wäre sonst nicht möglich gewesen. Das ist sportlich ganz, ganz wichtig, dass die Jungs sich messen können in Vorbereitung auf die WM. Die Vorbereitung auf die WM in Kanada geht ganz normal ab Dezember los.“

 

Marcel Noebels …

zum Deutschland Cup: „Eishockey kehrt wieder ein bisschen zum Alltag zurück, die Jungs sind alle heiß. Wir freuen uns zwar über eine Pause im Sommer, aber so lang muss sie dann doch nicht sein. Mit der Nationalmannschaft unterwegs zu sein, ist immer etwas Besonderes und eine Ehre. Wir wollen die Spiele sinnvoll nutzen, dem Eishockey wieder Leben geben und das Beste dafür tun, dass wir im Alltag dort weitermachen können, wo wir hier anfangen.“

zur aktuellen Situation: „Ich persönlich versuche generell, in der Zeit, die wir alle durchmachen, nicht mehr zu weit nach vorne zu schauen. Wenn man von Woche zu Woche denkt, kann man damit positiver umgehen. Das ist im Privatleben so genauso wie hier bei uns in der Mannschaft oder im Verein. Wir haben alle das Ziel, dass wir spielen können und auch spielen werden. Von daher versuche ich, das Negative auszublenden und damit zu planen, dass wir am 18. Dezember auch erfolgreich in die DEL-Saison starten – und hier das Turnier einwandfrei und erfolgreich über die Bühne geht.“

zu Krefeld als Austragungsort: „Wenn ich überlege, wie viele Zuschauer in den letzten beiden Jahren hier nach Krefeld gekommen sind, da hat man gesehen, wo für ein toller Standort Krefeld ist und wie auch der Nationalmannschaft Anerkennung geschenkt wird. Ich glaube, wir haben letztes Jahr auch ein tolles Turnier gespielt, gute Spiele abgeliefert. Wenn man vor leeren Rängen spielt, ist es ganz anders. Jedes Spiel, das momentan im Eishockey gespielt wird, ist positiv. Wir müssen hoffentlich nicht allzu lange ohne Zuschauer klarkommen, aber jetzt die Situation annehmen und akzeptieren und das Beste draus machen.“

zu Trainersituation: „Toni hat uns angerufen und erklärt, wie die Lage ist und bis jetzt haben wir die Situation sehr gut gehandhabt. Natürlich hätten wir Toni gerne dabei gehabt. Ich glaube, er hat auch viel dafür getan, dass der Deutschland Cup überhaupt zustande gekommen ist, das muss man ja auch hoch anrechnen. Wir haben Trainer, die die Philosophie übernehmen werden, im Austausch mit dem Headcoach sind wir so gut wie jeden Tag. Wir Spieler versuchen, es dann umzusetzen.“

zur Bedeutung des Deutschland Cups: „Der Deutschland Cup bedeutet ziemlich viel, jedes Spiel ist ganz, ganz wichtig, um überhaupt die Sportart zum Leben zu bringen. Wir haben ganz entscheidende Wochen vor uns, die richtungsweisend sind, ob das Ganze überhaupt durchgezogen wird wie geplant. Wir Spieler versuchen alle Auflagen zu erfüllen, damit wir hoffentlich keine positiven Fälle haben werden. Mehr können wir nicht tun, wir versuchen unsere Leistung abzurufen auch in so schwierigen Zeiten. Das macht uns am meisten Spaß, wir wollen ja unseren Alltag, unseren Beruf ausführen.“

zu seiner Fitness: „Ich hatte das Glück, dass wir mit den Eisbären schon ein paar Spiele gemacht haben. Ich bin froh, dass ich die Spiele in den Beinen habe. Das ist ein Vorteil für mich persönlich und die anderen, die schon gespielt haben. Wir haben jetzt drei Spiele in vier Tagen und hoffen, dass wir die alle gut überstehen.“

zur Teamblase: „Der Deutsche Eishockey-Bund hat sich gut vorbereitet auf das Leben in der Bubble. Durch das häufige Training bleibt eh nicht viel Zeit für andere Sachen. Aber wir haben eine Dartscheibe, eine Playstation, spielen Karten zusammen. Alles, was man sich vorstellen kann, um sich die Zeit zu vertreiben.“

 

Yannic Seidenberg …

zur Vorfreude: „Die Freude ist sehr groß, die Jungs nach der ungewöhnlich langen Pause mal wieder zu sehen. Viele Jungs hatten noch kein richtiges Training, keine Spiele. Es ist wichtig für’s deutsche Eishockey, hier zusammen spielen zu können, zusammen arbeiten zu können. Die Stimmung ist super so wie jedes Mal. Wir haben alle unglaublichen Spaß und freuen uns, die Spiele spielen zu können.“

zur Eingewöhnung nach langer Pause: „Es ist schwierig, wieder reinzukommen, aber die lange Pause gilt es nicht, als Ausrede zu nutzen. Alle haben sicher hart gearbeitet über den Sommer. Man bleibt die ersten Wechsel vielleicht nicht so lang auf dem Eis, versucht, das Gefühl zu bekommen für die Zweikämpfe, denn im Training geht es doch nicht ganz so intensiv zur Sache.“

zur aktuellen Situation: „Es ist besser, sich nicht mit Sachen zu beschäftigen, die man nicht beeinflussen kann, das habe ich in den letzten Wochen gemerkt. Wir und ich probieren uns körperlich bestmöglich vorzubereiten, wenn die Saison stattfindet, um dann topfit dazustehen. Man denkt selber drüber nach: Hoffentlich kommen die Fans bald wieder ins Stadion, weil es das Coolste ist, wenn man rauskommt und die Stimmung erlebt. Es war schon ungewohnt vor leeren Rängen zu spielen. „Wir müssen mit den Umständen entsprechend umgehen, anderen Nationen geht es genauso. Es ist erstmal wichtig, dass auch unsere Liga beginnt und wir alle in einen Spielrhythmus finden.“

zur Trainersituation: „Mit den Trainern, die hier sind, haben wir genug erfahrene Leute. Wir älteren Spieler probieren die Jungen zu führen und zeigen, wie der Hase läuft. Aber die sind auch alle Profis und möchten sich selber beweisen. Wir haben Spaß daran, hart zu arbeiten und freuen uns auf das Top Team Peking und Lettland als Gegner.“

zur Teamblase: „Es gibt nicht viel Gelegenheit, da raus zu wollen und andere Dinge im Kopf zu haben. Es ist so wie immer mit der Nationalmannschaft, dass hart trainiert wird und regeneriert. Es kommt keine Langweile auf.“

zur Bedeutung: „Wir können zeigen, dass das deutsche Eishockey noch lebt. Es ist extrem wichtig auch für die jungen Spieler, sich mit anderen zu messen. Wir wollen alle spielen, ich hoffe, das wird bald auch wieder passieren.“

zum ersten Spiel: „Man wird am Donnerstag sehen, wie nah sie schon dran sind an der Nationalmannschaft. Gegen einige habe ich auch noch nicht gespielt, aber die Jungs werden hochmotiviert sein und zeigen, dass sie auch hierhin wollen. Sie wollen uns schlagen, aber für uns geht es darum, unseren Rhythmus schnell zu finden und zeigen, dass wir noch hierhergehören und nicht die jungen Wilden. Es wird sicher ein interessantes Spiel mit einer hohen Geschwindigkeit. Man merkt, dass einfach immer mehr Nachwuchsspieler zur Verfügung stehen, dass die Arbeit in den Vereinen langsam Früchte trägt - und auch beim Draft hat man das gemerkt. Es ist schön zu sehen, dass jetzt eine größere Breite da ist.“

 

Leon Gawanke …

zur Nominierung: „Ich freue mich riesig. Es ist immer schön für Deutschland zu spielen, auch in den U-Mannschaften. Aber das große Ziel war immer die Nationalmannschaft. Ich freue mich, dass es geklappt hat und ich jetzt auch auf höherem Level die Chance habe, zu zeigen, was ich kann.“

zur Leihe von Winnipeg nach Berlin: „In so einer schweren Zeit für viele Spieler, habe ich Glück im Unglück, dass ich mit den Eisbären ordentlich trainieren kann. Wir hatten schon fünf Spiele, man kommt bisschen in einen Rhythmus. Ich muss nicht alleine trainieren, dafür bin ich schon dankbar, dass ich die Chance habe, mich ordentlich fit zu halten und, wenn die DEL beginnen sollte, dann auch ordentliche Spiele habe.“

zu seiner NHL-Perspektive: „Ich bin erst seit einem Jahr unter Vertrag in Winnipeg und ich denke, dass ich ein ziemlich gutes erstes Jahr hatte und auch einigermaßen auf mich aufmerksam machen konnte. Jetzt heißt es, mich weiterzuentwickeln, ich habe noch zwei Jahre Vertrag. Bis dahin hoffe ich, dass ich die Chance bekomme, mich in der NHL zu zeigen. Bis dahin kann ich nur hart arbeiten und alles Mögliche tun, dass ich meine Leistung - und der Rest liegt dann bei Winnipeg.“

zur Rückkehr in die Berliner Heimat: „Es war den Umständen entsprechend anders als sonst, ich war auch in Quarantäne, konnte meine Großeltern nicht sehen wegen Corona. Mittlerweile hat sich das eingependelt, man hat sich wieder an zu Hause gewöhnt, ich habe jeden Tag Training mit den Eisbären, man hat einen Alltagsrhythmus drin. Bevor alles wieder geschlossen hat, konnte ich auch mal Kumpels treffen. Es war schon eine schöne Zeit bisher trotz der Corona-Umstände.“

zum Kontakt nach Nordamerika: „Derzeit tut sich noch nicht so viel. Ich bin aber in Kontakt mit Winnipeg, sie haben mir auch klar aufgegeben, was sie von mir erwarten in der Zeit.“

zur Bedeutung des Deutschland Cups: „Ich denke schon, dass es eine sehr gute Sache ist, um zeigen, dass wir spielen können, dass wir spielen müssen. Es ist wichtig, dass wir diesen Cup spielen und dass alles reibungslos läuft. Unser U23-Mannschaft sind auch talentierte, motivierte Jungs, die ich alle kenne. Lettland ist auch heiß, wieder Eishockey zu spielen.“

zur Fitness: „Ich denke schon, dass ich in einem guten Zustand bin. Der Rhythmus ist noch nicht so da, wie in einer normalen Saison, aber ich freue mich auf die Spiele.“

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