Später Powerplay-Doppelpack sichert Heimsieg gegen Weiden

Später Powerplay-Doppelpack sichert Heimsieg gegen Weiden

In einem für die Abschlussplatzierung bedeutungslosen Spiel besiegten die Starbulls Rosenheim am Sonntagabend im ROFA-Stadion die Blue Devils Weiden mit 3:2. Vor 1.926 Zuschauern am letzten Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd vergaben die Starbulls haufenweise Torchancen und lagen zur zweiten Pause mit 1:2 in Rückstand. Dank zwei Überzahltreffern in der Schlussphase konnten die Grün-Weißen die Partie aber noch drehen. In den Playoffs zum Aufstieg in die DEL 2 treffen die Starbulls im Achtelfinale auf die Hannover Indians, müssen zum Auftakt am kommenden Freitag aber zunächst auswärts ran. 

Nach der Rosenheimer 1:3-Niederlage am Freitagabend im Auswärtsspiel gegen Riessersee stand bereits vor dem letzten Spieltag fest, dass die Starbulls die Meisterrunde auf dem fünften Tabellenrang beenden werden. Die Blue Devils Weiden haben sich mit der Tatsache, die Playoffs verpasst zu haben, bereits am Wochenende zuvor abfinden müssen. Für den Rosenheimer Gegner war der Auftritt am Sonntag im ROFA-Stadion somit das letzte Spiel der Saison.

Die Hausherren, die ohne Tadas Kumeliauskas und Alexander Höller (angeschlagen) und auch ohne Enrico Henriquez-Morales und Kevin Slezak (Auswärtsreise mit dem Nachwuchsteam) antraten, zeigten sich im ersten Spielabschnitt deutlich überlegen, ließen aber über ein Dutzend hochkarätiger Torchancen ungenutzt. Den einzigen Treffer vor der ersten Pause erzielte Dimitrij Litesov, der nach einem hängengebliebenen Schuss im Slot erfolgreich zum 1:0 abstaubte (15.). Meistbeschäftigter Spieler auf der Eisfläche war Gästetorwart Jonas Neffin, der unter anderem Alleingänge von Maximilian Vollmayer und Dominik Daxlberger erfolgreich stoppte.

Auch im zweiten Spielabschnitt kamen die Starbulls zu einer Vielzahl bester Einschussmöglichkeiten, verstanden es aber keine einzige zu nutzen. Josh Mitchell, Fabian Zick, Daniel Bucheli, Jake Smith und Dominik Daxlberger scheiterten allesamt frei auf den Gästekeeper zufahrend. Die Gäste aus Weiden nutzten hingegen die erste Torchance adäquater Couleurs sofort aus. Jakub Bitomsky versenkte frei vor Starbulls-Keeper Luca Endres, nachdem Adrian Klein mit einem Pass über beide blaue Linien hinweg die Rosenheimer Defensive ausghebelt hatte – 1:1 (27.). Danach taten sich die Starbulls deutlich schwererer, zu Abschlussmöglichkeiten zu kommen. Die Gäste aus der Oberpfalz trafen hingegen bei einer ihrer wenigen Offensivszenen erneut: Martin Heinisch erfreute sich zu großer Freiheiten und überwand den verdutzten Luca Endres per Rückhand zum 1:2 (39.).

Im letzten Drittel sah es zunächst nicht so aus, als könnten die Hausherren den Spielstand wieder drehen. Der Rosenheimer Überlegenheit gegen ersatzgeschwächte blaue Teufel aus der Oberpfalz entsprangen kaum noch gefährliche Abschlüsse, und Torwart Jonas Neffin leistete sich keinen Fehler. Nach einem Solo hätte Bitomsky fast sogar auf 1:3 erhöht. Ein Überzahltreffer von Michael Baindl, der einen Querpass von Mitchell per Direktabnahme im kurzen Eck versenkte, ließ die Starbulls sechs Minuten vor Schluss aber doch noch jubeln – 2:2 (54.). Dann wurde es kurios: In einer Spielunterbrechung kam Hauptschiedsrichter Patrick Altmann nach einem Kontakt mit dem Schläger von Gästestürmer Heinisch zu Fall und verhängte gegen diesen Spieler eine Matchstrafe. In derselben Unterbrechung musste auch noch Gästetrainer Ken Latta die Trainerbank verlassen (Spieldauer-Disziplinarstrafe). Mit zwei Spielern mehr auf der Eisfläche gelang den Starbulls dann der Siegtreffer. Wieder war Baindl beteiligt, als Torschütze durfte sich aber Daniel Bucheli feiern lassen, der unhalbar zum 3:2 abfälschte (55.).

Als Tabellenfünfter im Endklassement der Oberliga Süd treffen die Starbulls in der ersten Playoff-Runde auf den Tabellenvierten der Oberliga Nord – die Hannover Indians. Damit kommt es im Achtelfinale zur gleichen Paarung wir vor zwei Jahren, in der die Starbulls mit 3:1-Siegen die Oberhand behielten und ins Viertelfinale einzogen. Im Gegensatz zu damals liegt der Heimvorteil im ersten und einem eventuell entscheidenden fünften Spiel bei den Leinestädtern. Das erste Duell steigt am Freitag im Stadion am Pferdeturm in Hannover. Für das erste Rosenheimer Heimspiel am kommenden Sonntag sind Tickets jederzeit online im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. In der Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion können Eintrittskarten am Montag und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie am Dienstag und am Donnerstag zwischen 14 und 19 Uhr erworben werden.

Die Rosenheimer Spieltermine im Playoff-Achtelfinale im Überblick:

Freitag, 13.03. – 20:00 Uhr: Hannover Indians – Starbulls Rosenheim
Sonntag, 15.03. – 17:00 Uhr: Starbulls Rosenheim – Hannover Indians
Dienstag, 17.03. – 20:00 Uhr: Hannover Indians – Starbulls Rosenheim
Freitag, 20.03. – 19:30 Uhr: Starbulls Rosenheim – Hannover Indians *
Sonntag, 22.03. – 19:00 Uhr: Hannover Indians – Starbulls Rosenheim *

* falls nötig

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