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Souveräner Derbysieg bringt Herne auf einen direkten Playoff-Platz!

Der Herner Eissportverein hat das dritte Derby der Saison gegen die Wohnbau Moskitos Essen mit 7:1 (2:0/3:1/2:0) verdient für sich entschieden. Herne konnte sich mit dem Derbysieg auf den sechsten Tabellenplatz vorschieben.

Der HEV musste dabei auf den verletzten Nils Liesegang verzichten und auch Sebastian Moberg stand krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Dafür konnte Danny Albrecht wieder auf die DNL-Spieler der Young Roosters aus Iserlohn zurückgreifen.

Die ersten fünf Spielminuten in der Hannibal-Arena, die mit 750 Personen nach aktuellen Regelungen ausverkauft meldete, gehörten jedoch den Gästen vom Westbahnhof. HEV-Torwart Björn Linda musste einige Male zupacken, ehe Kevin Orendorz auf der anderen Seite für den Dosenöffner aus Herner Sicht sorgte. Der Stürmer vollendete eine schöne Einzelaktion zum 1:0 und wenig später machte es ihm Marcus Marsall nach. „Die Führung war wichtig für das Selbstvertrauen der Mannschaft“, befand der HEV-Coach nach dem Spiel.

Im zweiten Abschnitt stellte Youngster David Kirchhoff, mit seinem ersten Tor im grün-weiß-roten Trikot, auf 3:0, Lukas Mannes brachte die Moskitos mit einem Schuss von der Blauen Linie jedoch schnell zurück ins Spiel. Herne ließ sich davon jedoch wenig beeindrucken. Erst klaute Alexander Komov seinem Gegenspieler die Scheibe und legte auf Denis Fominych auf, dann war es der junge Stürmer selbst, der auf 5:1 erhöhte. „Alex spielt seit Wochen sehr stark. Er arbeitet für das Team und ist eine wichtige Stütze“, verteilte Danny Albrecht anschließend noch ein Extralob.

Im Schlussdrittel verwaltete der HEV das Ergebnis und kam noch zu zwei weiteren Treffern. Dennis Swinnen verwertete eine schöne Einzelaktion zum 6:1, für den Schlusspunkt war dann erneut Fominych zuständig, der einen Querpass von Robert Peleikis gekonnt einschob. „Am Ende war der Sieg absolut verdient, auch wenn die Anfangsphase Essen gehörte“, so das abschließende Fazit von Danny Albrecht.

Für seine Mannschaft geht es am Freitagabend um 20 Uhr zuhause gegen die Hammer Eisbären weiter. Damit beginnt für den HEV eine anstrengende Phase bis zum Monatsende mit acht Begegnungen in 16 Tagen.