Siegesserie der Wölfe reißt in Rosenheim

Siegesserie der Wölfe reißt in Rosenheim

Zu einem absoluten Spitzenspiel reiste Hohenberger mit seinen Wölfen am Nikolaus-Tag zu den Starbulls Rosenheim. Das hart umkämpfte Spiel blieb in der ersten Hälfte, trotz einigen guten Chancen auf beiden Seiten, torlos und vor allem die beiden Torhüter konnten sich einige Male auszeichnen. Die Starbulls konnten jedoch jeweils im zweiten und, nach dem Ausgleich durch Slavetinsky, im dritten Drittel jeweils in Führung gehen. Selb warf zwar nach dem 2:1 nochmal alles ins Spiel, musste in den letzten Minuten aber auch zweimal in Unterzahl agieren und somit die zweite Saisonniederlage hinnehmen.

Torloser Start trotz guter Offensiv-Aktionen

Wie zu erwarten war, wenn zwei starke Mannschaften wie Rosenheim und Selb aufeinandertreffen, nahmen sich beide Teams kaum Zeit für ein gegenseitiges Abtasten und setzten gleich vom ersten Bully an offensive Akzente. So konnte unter anderem Deeg Rosenheims Keeper Mechel gleich in der zweiten Minute mit zwei guten Schüssen warmschießen. Rosenheim konnte dann im eigenen Powerplay den ein oder anderen Schuss auf Mnich bringen, doch die Wölfe-Defensive stand sicher und ließ in Unterzahl nicht viel zu. Auch Slezak versuchte sein Glück vor dem Wölfe Tor zweimal, doch der starke Mnich verwehrte beide Chancen mit souveränen Saves. Am Ende des ersten Drittels versuchte es dann noch Verelst für die Oberfranken den Pass von Snetsinger vor das Rosenheimer Tor zu verwandeln, doch auch er scheiterte am Torhüter, sodass beide Teams torlos in die erste Pause gingen.

Starbulls gehen in Führung

Im Mittelabschnitt konnten die Wölfe zu Beginn gleich vier Minuten im Powerplay agieren, als Steinmann nach einem hohen Stock gegen Hammerbauer auf die Strafbank geschickt wurde. Doch Selb konnte sich in diesem Überzahlspiel selten länger festsetzen und die Oberbayern brachten die Scheibe immer wieder aus dem eigenen Drittel heraus. Kurz nachdem Steinmann wieder von der Strafbank kam, durfte Schütt dort gleich wieder Platz nehmen. Die Scheibe lief zwar gut in den Wölfe-Reihen, doch auch diese Unterzahl überstand Rosenheim schadlos. Es folgten Chancen durch Snetsinger nach gutem Forechecking oder durch Hammerbauer, der plötzlich allein vor Mechel stand, aber beide blieben wieder nur zweiter Sieger gegen den SBR-Keeper. In der 34. Minute waren es dann die Hausherren, die in Person von Steinmann einen Abpraller verwandeln und somit das erste Tor des Abends auf die Anzeigetafel bringen konnten. Die Jungs von Hohenberger waren von diesem Treffer scheinbar ein wenig beeindruckt und so konnten eher die Starbulls im Anschluss noch die ein oder andere Chance kreieren.

Wölfe müssen sich in hart umkämpften Drittel geschlagen geben

Gleich in den ersten Sekunden des Schlussdrittels hatte Miglio die Chance zum Ausgleich, der jedoch von Krumpe gelegt wurde. Selb hatte somit erneut im Powerplay die Chance, zum Torerfolg zu kommen und machte auch viel Druck, doch Rosenheim blockte einige Schüsse und ließ nur wenige Pucks durch. Auch nach dem Powerplay folgten gute Chancen durch Miglio und Deeg, der sich durch die Starbulls-Defensive kämpfte, jedoch knapp über das Tor zog. Slavetinsky war es dann in der 53. Minute, der Gares Pass von hinter dem Tor per Direktschuss mustergültig zum hart erkämpften Ausgleichstreffer für die Wölfe im Rosenheimer Kasten unterbrachte. Mnich bewies sich dann mit einem überragenden Save, indem er den Schuss von Gibbons nahezu mit einem Spagat parierte. Doch vom Bully weg konnte Gibbons dann den Schlagschuss von Krumpe zur 2:1-Führung für die Hausherren abfälschen und Mnich so trotzdem noch bezwingen. Die Wölfe warfen nochmal alles ins Spiel, zogen jedoch in den letzten Spielminuten noch zwei ärgerliche Strafen und mussten sich somit nach neun Siegen in Folge bei den Starbulls mit 2:1 geschlagen geben.

Menü schließen