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Sieg im Penaltyschissen gegen Füssen – Niederlage beim SC Riessersee

Am vergangenen Freitag gastierte beim ersten Spiel des Wochenendes der EV Füssen im heimischen Eisstadion. Vor 617 Zuschauern, die zum ersten Mal dank der neuen 3G+ Regel dem Spiel ohne Maske folgen konnten, legten die Riverkings los wie die Feuerwehr. In den ersten 10 Spielminuten schnürte man Füssen regelrecht ein, allerdings haperte es an der Chancenverwertung. Zwar kam Füssen in der Folge etwas besser ins Spiel, auf beiden Seiten sprang aber bis zur ersten Pause nichts Zählbares heraus.

Im zweiten Drittel waren knapp 7 Minuten gespielt, da konnte der Altmeister vom Oberlauf des Lechs durch einen schönen Alleingang von Julian Straub mit 0:1 in Führung gehen.

Als dann einige Minuten später Leon Dalldush sogar zum 0:2 treffen konnte, schien die Partie zu kippen. Allerdings konnte Adriano Carciola kurz vor der Pause zum 1:2 verkürzen, so dass im letzten Drittel zunächst alles wieder offen schien. Dieser Eindruck währte allerdings nicht lange. Bereits eine Minute nach Wiederanpfiff erhöhte Marc Sill zum 1:3 für Füssen.

Landsberg steckte allerdings nicht auf, sondern antwortete zwei Minuten später mit dem 2:3 durch Jussi Nättinen. Die Gastgeber mühten sich weiter um den Ausgleichstreffer und wurden in der 58. Minute erhört. Dennis Neal erzielte den Ausgleichstreffer. Nach einer torlosen Verlängerung kam es zum Penaltyschiessen. Dank eines sehr stark haltenden Jonas Stettmer und eines überragend geschossenen Penaltys von Mika Reuter sicherten sich die Gastgeber den mehr als verdienten Zusatzpunkt.

Im zweiten Spiel des Wochenendes traten die Riverkings beim SC Riessersee in Garmisch-Partenkirchen an. Die Mannen von Coach Fabio Carciola begannen konzentriert und so kam man von Beginn an zu Chancen auf beiden Seiten. Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. Ab der 10. Spielminute erarbeitete sich Riessersee ein leichtes Chancenplus. Zählbares sprang dabei allerdings zunächst nicht heraus. Als 4 Minuten vor der Pause Mika Reuter auf der Strafbank platznehmen musste, konnte Thomas Radu mit einem Schuss aus 5 Metern Entfernung zum 1:0 für die Gastgeber treffen. Landsberg kam zwar vor der Pause noch zu drei Möglichkeiten zum Ausgleich, konnte aber die Scheibe nicht im Tor unterbringen.

Im zweiten Drittel waren knapp drei Minuten gespielt, da nutzte Marlon Wolf ein Gestocher vor dem Landsberger Tor zum 2:0. Keine Minute später scheiterten dann zunächst Frantsiek Wagner und dann Mika Reuter am Schlussmann der Garmischer. Als in der Folge in Unterzahl das 3:0 fiel, spiegelte dies allerdings nicht ganz den Spielverlauf wider. Landsberg machte im Anschluss Druck und kam zu einigen guten Chancen. In der 30. Minute war es dann Patrik Rypar, der mit einem schönen Schuss aus der Halbdistanz Mike Böhm zum 1:3 überwinden konnte. Nachdem man in der 33. Minute Landsberg den Puck nicht aus dem eigenen Drittel bekam, nutzte Luca Allavena die Chance zum 4:1 durch einen Distanzschuss. Knapp fünf Minuten vor dem Drittelende verkürzte Adriano Carciola in doppelter Überzahl zum 2:4 für die Gäste. Der HCL schwächte sich zum Ende des 2. Drittels sowie zu Beginn des 2. Drittels mit einigen eher unnötigen Strafen, so dass Aziz Ehlis in der 43. Minute in Überzahl zum 5:2 erhöhen konnte. Landsberg in der Folge weiter bemüht doch ohne Fortune im Abschluss. Zwar konnte man in der letzten Minute noch auf 3:5 durch Jussi Nettinen verkürzen, nachdem Coach Fabio Carciola Torwart Michael Güßbacher zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen hatte. Allerdings traf Riessersee kurz vor Schluss das leere Landsberger Tor zum 6:3 Endstand. Insgesamt war Landsberg durchaus nicht chancenlos, machte sich aber durch eine Vielzahl an Strafen das Leben selbst schwer und konnte so dieses Spiel zurecht nicht gewinnen.

Am nächsten Wochenende stehen jetzt zwei Spiele gegen die Spitzenteams aus Weiden (am Freitag zuhause) und auswärts in Rosenheim auf dem Programm. Der Verein bittet alle Fans, sich etwas mehr Zeit für den Einlass einzuplanen. Der 3G+ Check in wird zwar personell verstärkt, ein bisschen Zeit braucht er allerdings trotzdem.