Shutout für Jonas Neffin – Herne siegt mit 7:0 gegen Hamm!

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Der Herner EV hat das Heimspiel gegen die Hammer Eisbären mit 7:0 (0:0/2:0/5:0) für sich entschieden. Jonas Neffin feierte an diesem Abend zudem seinen ersten Shutout im HEV-Tor. Die Partie am Sonntag gegen Herford fällt aus.

Danny Albrecht konnte am Freitagabend erstmals nach langer Zeit wieder auf vier volle Blöcke setzten. Dominik Piskor, Maik Klingsporn und Valentin Pfeifer waren zurück im Kader, einzig Richie Mueller und Colton Kehler fielen verletzungsbedingt aus. Der HEV-Coach tüftelte in seinen Reihen, so dass vor allem im ersten Abschnitt wenig Konstruktives zustande kam. Die beste Möglichkeit für Herne hatte Nils Liesegang in eigener Unterzahl, doch die Scheibe trudelte am Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite rettete Jonas Neffin gegen Tobias Schwab das 0:0 zur ersten Pause.

Auch im zweiten Durchgang kamen die Gäste besser aus der Kabine und hatten Pech, dass Tobias Schwab und Kevin Orendorz nur Latte und Pfosten des Herner Tores trafen. Erst in Spielminute 37 war es Nils Liesegang, der einen Schuss von Marcus Marsall abfälschte und sein Team in Führung brachte. Eine halbe Minute vor dem Ende des zweiten Drittels erkämpfte sich Aktivposten Patrick Asselin die Scheibe im Drittel der Eisbären, spielte eine Doppelpass mit Nils Liesegang und vollstreckte eiskalt zum 2:0 in den Winkel.

Im Schlussdrittel hielt Hamm weiter gut dagegen, doch der HEV stand in der Defensive besser und ließ nur noch wenige Schüsse zu. Nico Kolb wurde in Überzahl schön freigespielt und musste zum 3:0 nur noch ins leere Tor schieben (42.). Richtig deutlich wurde es dann erst rund fünf Minuten vor dem Ende. Herne brauchte für vier Treffer nur knapp 90 Sekunden. Erst nutzte Dominik Piskor einen Abspielfehler im Hammer Drittel zum 4:0, 16 Sekunden später erzielte Rene Behrens mit einer schönen Einzelaktion das 5:0. Wiederum 24 Sekunden später war es Christoph Ziolkowski, der einen Schuss von Maximilian Herz über die Linie stocherte. Für den Schlusspunkt sorgte Marcus Marsall, der einen langen Liesegang-Pass gekonnt mitnahm und Sebastian May im Gehäuse der Eisbären keine Chance ließ.

„Das Ergebnis ist am Ende etwas zu hoch ausgefallen. Wir haben uns lange schwergetan und erst am Schluss die Tore gemacht. Es freut mich zudem sehr, dass Jonas Neffin zu Null gespielt hat“, war der HEV-Coach nach der Partie zufrieden.

Das Spiel am Sonntag gegen den Herforder EV fällt aus. Die Partie wurde auf Grund eines Coronafalles bei den Ostwestfalen mittlerweile abgesagt.