Selber Wölfe vs. Blue Devils Weiden 4:2 (0:1; 2:0; 2:1)

Selber Wölfe vs. Blue Devils Weiden 4:2 (0:1; 2:0; 2:1)

Die Blue Devils Weiden hatten zwar den besseren Start, doch waren es unsere Wölfe, die im vorgezogenen Derby den längeren Atem hatten und im Verlauf des Spiels immer besser wurden. Spätestens ab dem zweiten Spielabschnitt hatten unsere Wölfe über weite Strecken das Heft in der Hand und brachten das spielerische Übergewicht auch in Form von Toren auf die Anzeigetafel. Nach ihrem Anschlusstreffer zum 4:2 – vier Minuten vor dem Ende – warfen die Blue Devils noch einmal alles nach vorne, doch unsere Defensive hielt Stand.

Blue Devils mit dem besseren Start

Unsere Gäste aus der Oberpfalz erwischten den besseren Start und nutzten bereits in der dritten Minute den ersten richtig gefährlichen Angriff im Spiel zur Führung. Weidekamp im Wölfe-Tor konnte die von Kirchberger abgefeuerte Scheibe noch parieren, verlor den Puck dann aber aus den Augen, so dass Pronath keine Probleme hatte, den Abpraller zu verwerten. Beide Mannschaften neutralisierten sich nun lange gegenseitig, ohne richtig gefährlich vor den beiden Torhütern aufzutauchen. Bis Mitte des ersten Drittels hatte Weiden ein leichtes optisches Übergewicht. Je länger das Spiel andauerte, desto mehr und bessere Offensivaktionen erarbeiteten sich unsere Wölfe, auch wenn oft der letzte Pass nicht genau genug kam. Miglio mit ein paar Einzelaktionen und Gare mit einem Pfostentreffer waren hier dem Ausgleich für unsere Farben nahe. Aber auch Weiden war weiter gefährlich: Slavetinsky rettete in der 19. Minute mit letztem Einsatz gegen zwei Weidener Angreifer.

Wölfe drehen per Doppelschlag das Spiel

Nach einer hektischen Phase zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, in der beide Mannschaften einige Strafen zogen, waren es unsere Wölfe, die das Spiel an sich rissen. Und das machte sich auch schnell auf der Anzeigentafel bemerkbar: Zunächst war es Hechtl, der ein Zuspiel des auf dem Eis liegenden Zimmermann zum Ausgleich verwertete und kurz darauf erzielte Miglio mit einem platzierten Schuss die erstmalige Wölfe-Führung an diesem Abend. Später hatte Snetsinger sogar noch das dritte Tor auf dem Schläger, scheiterte aber am aufmerksamen Lehr. Doch auch die Blue Devils blieben gefährlich. Einmal rettete in einer Kontersituation der Pfosten für Weidekamp, kurz darauf wurde es während eines Angriffs zwei- bis dreimal brandgefährlich vor Weidekamp, doch der Puck wollte – zum Glück für unsere Wölfe – nicht über die Linie.

Verelst macht den Sack zu

Im letzten Spielabschnitt wollten unsere Wölfe sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen lassen und traten auch dementsprechend auf. Und es war Verelst, der mit seinen Treffern zum 3:1 und 4:1, bei letzterem agierten unsere Wölfe in Überzahl, den Sack zumachte. Zwischen den beiden Toren rettete Weidekamp gegen Pronath und Miglio vergab einen Penalty. Weiden kam in Überzahl durch einen Treffer von N. Latta zwar noch einmal heran, letztendlich brachten unsere Jungs den Sieg jedoch verdient über die Zeit.

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