Scorpions wollen ins große Finale

Scorpions wollen ins große Finale

Knapper geht es nicht. 3:2 Sieg nach Verlängerung am Freitag im Heimspiel in der hus de groot EISARENA. Serienausgleich am Sonntag in der Verlängerung in Herne und ebenfalls 3:2. Alles steht auf null. In beiden Spielen hatten die Scorpions gezeigt, dass sie das Zeug für den Einzug ins "große Finale" gegen Selb haben.

Gerade in den letzten Minuten der Verlängerung am Sonntag in Herne waren die Scorpions dem Siegtreffer häufig sehr nahe. Letztendlich gelang der Siegtreffer dem Herner EV in einer strittigen Szene, wo auch eine Entscheidung auf Torraumabseits oder Behinderung des Torwarts vertretbar gewesen wäre. Nach intensiver Beratung der Unparteiischen wurde dann auf reguläres Tor entschieden. Riesen Pech hatten die Scorpions auch im ersten Drittel, als Christoph Koziol den Puck bereits im Herner Tor untergebracht hatte, das Tor jedoch nicht gegeben wurde, da es einen Sekundenbruchteil vorher verschoben war.

Alles Schnee von gestern. So ist es im Sport eben. Abhaken, nach vorne schauen und 100 prozentige Konzentration auf morgen Abend beim Entscheidungsspiel um den Einzug in die Aufstiegsfinalserie.
Eines ist jedoch schon jetzt sicher; der Kampf zwischen den Scorpions und dem Herner EV ist einer Finalserie um die Oberliga-Nordmeisterschaft würdig.

Patrick Schmid ist heute Abend wieder dabei, nachdem er wegen eines unglücklichen, unbeabsichtigten Zusammenstoßes mit einem Schiedsrichter am Freitagabend ein Spiel Sperre erhalten hatte.

Aber nochmal: alles vorbei, alles vergessen. Allein heute Abend um 20:00 Uhr in der hus de groot EISARENA zählt es. Auch heute Abend werden wieder mehrere 1000 Eishockeyfans der Übertragung bei Sprade TV folgen und mit den Scorpions mitfiebern.