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Rückkehr mit drei Punkten

Beim gestrigen Spiel unserer EXA IceFighters Leipzig in Diez-Limburg gegen die Rockets musste man rein tabellarisch von einer Pflichtaufgabe sprechen. Natürlich war die erneute coronabedingte Pause nicht hilfreich, aber mit der hatten die Rockets ja auch zu kämpfen. Allein der Blick auf die Aufstellung reichte, um zu sehen, dass die Hausherren sehr gebeutelt waren. Während unsere Mannschaft trotz der Ausfälle drei komplette Reihen aufbieten konnte, waren gerade einmal 10 Limburger spielfähig. Trotzdem boten die Raketen einen tapferen Kampf und hatten natürlich mit ihrem Stammtorhüter Jan Guryca einen erneut starken Rückhalt. Trotzdem gewannen unsere EXA IceFighters mit 6-2 und konnten somit den 12. Sieg in Folge feiern.

Am Anfang des ersten Drittels merkte man deutlich, dass beide Mannschaften ein paar Wechsel brauchten, um in das Spiel zu kommen. Die Pässe und das Timing stimmten noch nicht. Aber mit fortlaufender Dauer wurde das langsam besser. Schüsse gab es ausreichend, aber Guryca hielt sein Tor bis zur 9. Minute sauber. Dann allerdings konnte er einen Schuss von Marvin Miethke nur prallen lassen und Oliver Noack hatte wenig Mühe den Nachschuss zum 1-0 zu verwandeln. In der 16. Minute konnte Neuzugang Taavi Vartiainen in Überzahl ein feines Zuspiel von Robin Slanina zum 2-0 über die Linie drücken. Im nächsten Wechsel musste dann der bis dahin fast beschäftigungslose Eric Hoffmann zum ersten Mal retten. Kurz darauf war er aber machtlos, als ein Querschläger direkt auf dem Schläger von Limburgs Import Kevin Loppato landete und der direkt abzog. Mit der 2-1 Führung für Leipzig ging es in die erste Pause.

Zum Beginn des zweiten Drittels zog das Tempo deutlich an. Die Zweikämpfe wurden von beiden Seiten intensiver geführt und beide Mannschaften versuchten offensiv geradliniger zum Torerfolg zu kommen. Das gelang unseren Eiskämpfern besser. In der 27. Minute fälschte Robin Slanina einen Schuss von Marvin Miethke unhaltbar ab. Danach mussten unsere Unterzahlspezialisten erst einmal wieder gute Arbeit leisten. Erst bei 4 gegen 5 und dann sogar mit zwei Mann weniger. Das gelang auch, weil Eric Hoffmann zur Stelle war, als er gebraucht wurde. Direkt nach dieser brenzligen Situation konnten die IceFighters wieder jubeln. Michael Burns bediente uneigennützig Connor Hannon und der netzte zum 4-1 ein. Vor dem Drittelende musste dann Hoffmann nochmal retten, als Lehtonen alleine auf ihn zulief.

Im letzten Drittel schraubten dann Roberto Geiseler und Maximilian Spöttel das Ergebnis auf 6-1 und sicherten so vorzeitig die drei Punkte. Leider musste Eric Hoffmann in der letzten Minute noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen, aber das war zu verschmerzen. Die wichtigen drei Punkte gingen mit auf die Rückreise nach Leipzig. Am Sonntag geht es dann im Eiszirkus weiter gegen die Hannover Indians. Tickets gibt es noch online und ab 17.00 Uhr an der Abendkasse.