Riverkings machen es den Wölfen schwer

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Auf dem Papier eine leichte Aufgabe erwartete unsere Selber Wölfe auswärts beim Tabellenletzten HC Landsberg Riverkings. Unsere Wölfe, die auf Gelke, Deeg, Verelst und den gesperrten Gare verzichten mussten, sahen sich aber einem Gegner gegenüber, der sich keineswegs versteckte und nie aufsteckte. Beide Teams verspielten jeweils eine zwei-Tore-Führung, ehe die Wölfe im letzten Spielabschnitt all ihre Routine aufs Eis brachten und einen verdienten Auswärtserfolg einfahren konnten.

Fehlstart für die Wölfe

Eigentlich kamen unsere Jungs super aus der Kabine – eigentlich, denn nach zwei großen Chancen durch Hechtl und Miglio, letzterer konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, und einer zweiminütigen Überzahl, waren es die kess aufspielenden Landsberger, die Zählbares auf die Anzeigentafel brachten. Mitchells Schuss wurde scheinbar noch vom Selber Verteidiger abgefälscht und wenig später nutzte Feigl einen Scheibenverlust unserer Hintermannschaft. Schon stand es 2:0 für die Gastgeber. Doch unsere Jungs beeindruckte der Frühstart der Hausherren wenig. Hechtl stand nach einem Miglio-Abschluss goldrichtig und bugsierte die Scheibe zum Anschlusstreffer an Güßbacher vorbei zum Anschlusstreffer. Nachdem Weidekamp noch das mögliche 3:1 gegen Gäbelein verhindert hatte, war es Geisberger, der einen Böhringer-Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum verdienten Ausgleichstreffer abfälschte.

Riverkings geben sich nicht geschlagen

Konzentriert und fokussiert kamen unsere Wölfe aus der Drittelpause. Ein langer Pass auf Miglio brachte die erstmalige Führung an diesem Abend für unsere Farben. Als in der gleichen Spielminute Miglio, Miculka und Hechtl per Tic Tac Toe mustergültig eine drei-auf-eins-Situation zum 2:4 ausgespielt hatten, schienen unsere Jungs endgültig auf Kurs zu sein. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Landsberger gemacht, die das Spiel noch lange nicht aufgegeben hatten. Als unsere Wölfe in der 38. Minute in Überzahl agierten, war es Reuter der allein auf Weidekamp zumarschierte und im zweiten Versuch die Scheibe zum Anschlusstreffer im Selber Tor versenken konnte. Damit nicht genug: Eineinhalb Minuten später konnte Rypar einen eigentlich harmlosen Charvat-Schuss zum Ausgleich abfälschen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Drittelpause.

Wölfe machen den Sack zu

Unsere Wölfe schüttelten sich wieder und spätestens nach Snetsingers Lattentreffer in der 45. Spielminute war klar, dass unsere Jungs nun für klare Verhältnisse sorgen wollten. In der 49. Minute war es Schiener, der – zunächst in Unterzahl – mit einem Doppelschlag den Spielstand auf 4:6 stellte. Sollten die Hausherren es noch einmal schaffen, heranzukommen? Landsberg versuchte alles, zog früh den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers, doch es waren unsere Wölfe, die durch Miglio zum Endstand von 4:7 treffen konnten.

Slavetinsky macht sein 1.200 Profispiel

Beim Spiel unserer Selber Wölfe bei den HC Landsberg Riverkings absolvierte Lukas Slavetinsky sein 1.200 Profispiel. Der 39-jährige lief für Hamburg und Ingolstadt in der DEL auf, spielte 15 Jahre in der zweithöchsten deutschen Spielklasse sowie sechs Jahre in der Oberliga. Und ans Aufhören denkt „Slava“ noch lange nicht, wie er erst kürzlich unserem Medienpartner „Frankenpost“ verraten hat.