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Riesen Comeback! Black Hawks drehen die Partie gegen den EV Füssen

Eine unfassbare Partie wurde am Sonntag den 364 Zuschauern in der Passauer EisArena geboten. Die Passau Black Hawks drehten einen vier Tore Rückstand gegen den EV Füssen und konnten die Partie mit 6:5 nach Penalty schießen für sich entscheiden. „Es kommt viel Arbeit auf uns zu. Die ersten zwei Drittel müssen wir uns genau anschauen. Sowas darf uns nicht mehr passieren“. analysierte Black Hawks Trainer Ales Kreuzer.

In der Tat zeigten die Habichte während der Partie einmal mehr zwei Gesichter. Die ersten zwei Drittel passte bei den Hausherren gar nichts zusammen. Kein Spielfluss, wenig Einsatz, viele Fehler und keinerlei Härte. Die Black Hawks liefen dem Gegner und dem Spiel hinterher. So war auch die 1:5 Führung für den EV Füssen nach gut 32 Minuten absolut verdient. Der Altmeister zeigte sich spritziger, spielfreudiger und zeigte vor allem mehr Einsatz und Abgeklärtheit vor dem Tor. Die Aufholjagd startete Niklas Pill kurz vor Ende des zweiten Drittels. Nach einem Füssener Foulspiel verwandelte Pill den fälligen Penalty zum 2:5 für die Black Hawks. Im letzten Drittel konnten die Habichte dann begeistern! Aggressiv im Forecheck, mutig und zielstrebig im Spielaufbau sowie mit harten Checks und konsequent in den Zweikämpfen. Dazu präsentierten sich die Habichte nun deutlich lauffreudiger. Kurz gesagt: Passau zeigte nun den notwendigen Einsatz um in der Oberliga erfolgreich zu sein. Niklas Pill brachte die Black Hawks mit einem Doppelschlag wieder auf ein Tor an den EV Füssen heran. Zwei Minuten vor Ende der Partie nahm Trainer Ales Kreuzer Torhüter Leon Meder zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Mit einem Mann mehr auf dem Eis schnürten die Habichte den EV Füssen im eigenen Drittel ein. Der Lohn war der Ausgleichstreffer von Santeri Ovaska zum 5:5. Mit diesem Ergebnis und einen Mann weniger auf dem Eis – Marcel Pfänder musste eine vier minütige Strafe absitzen – ging es in die Overtime. Doch auch hier zeigten sich die Black Hawks clever und spielten die Strafzeit von der Uhr. Die Entscheidung musste also im Penalty schießen fallen. Und da waren für die Passau Black Hawks Santeri Ovaska und Marcel Pfänder erfolgreich. Leon Meder konnte derweil alle Füssener Versuche abwehren. Der Zusatzpunkt ging somit an die Passau Black Hawks. „Ab dem letzten Drittel haben wir super Eishockey gespielt. Im Endeffekt spielte nur eine Mannschaft und das war Passau. Wir haben wieder Charakter und Moral gezeigt. Mit dieser Einstellung müssen wir am Freitag gegen Memmingen weiter machen. Dann ist wieder alles möglich“. so der Black Hawks Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Bis dahin steht der Mannschaft eine intensive und arbeitsreiche Trainingswoche bevor.

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