Piranhas verlieren 5:8 bei den Hannover Scorpions

Piranhas verlieren 5:8 bei den Hannover Scorpions

Nach dem 5:9 und 3:5 jeweils in eigener Halle unterlagen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs auch im dritten Vergleich der laufenden Saison in der Oberliga Nord dem Tabellenführer Hannover Scorpions. 5:8 (2:2, 0:3, 3:3) hieß es am Freitagabend in dessen Spielstätte, der hus de groot Eisarena in Mellendorf.

Nicht mitmachen konnte der angeschlagene Tom Pauker, der auch am Sonntag fehlt, wenn es um 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee (Publikum nicht zugelassen) gegen die Tilburg Trappers geht.

Am Freitag kassierte der REC mal wieder das „traditionelle“ frühe Gegentor, kämpfte sich im ersten Drittel aber mit viel Elan ins Spiel und zweimal zum Ausgleich.

Mannschaftsleiter Dirk Weiemann: „Von beiden Seiten wurde von Beginn an mit ordentlicher Härte gespielt. Schlussendlich geht das Ergebnis auch so in Ordnung. Eine sehr schnelle Partie, in der wir bislang gut mithalten. Auf unsere ,Pistilli-Reihe‘ ist momentan beim Toreschießen Verlass.“

So ging es aber leider nicht weiter: Im einem für die Rostocker unglücklich verlaufenden Mitteldurchgang fiel vermeintlich bereits die Vorentscheidung gegen sie. Sie hielten das Geschehen zwar spielerisch weiter offen, die Gastgeber markierten aber die Treffer.

„Schon bitter, dass wir jetzt mit 2:5 zurückliegen. Wir hatten auch unsere Chancen und spielten die eine oder andere gute Überzahl, aber die Tore machten die Scorpions, da sind sie einfach abgezockter als wir“, befand Weiemann.

Doch in den letzten 20 Minuten trumpften die Piranhas ganz stark auf und hätten nach 2:6-Rückstand und drei Treffern am Stück um ein Haar den Ausgleich geschafft, ehe noch die zwei Tore zum Endstand fielen. Schade, denn die Gäste zeigten beim Favoriten eine enorme Moral, wurden dafür jedoch leider nicht mehr belohnt.

Bedauerlich auch: Verteidiger Maurice Becker kassierte in der 57. Minute eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen Kniechecks und fehlt damit am Sonntag gegen Tilburg.

Dirk Weiemann: „Wir haben uns im Schlussdrittel noch einmal aufgebäumt. Letztlich machen wir aber zu viele kleine Fehler, die einfach immer wieder bestraft werden. Wir erzielen hier auswärts fünf Tore, das muss eigentlich für was Zählbares reichen. Doch wir kassieren hinten einfach zu viel und zu einfach, so viele Treffer kann man dann vorne nicht machen.“

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