Piranhas unterliegen den Saale Bulls aus Halle 1:4

Piranhas unterliegen den Saale Bulls aus Halle 1:4

„Wir sind offensiv zu harmlos aufgetreten, waren defensiv nicht konsequent genug“, bemängelte Headcoach Chris Stanley.

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Mittwochabend in der Eishalle Schillingallee ihr Punktspiel der Oberliga Nord gegen die Saale Bulls des MEC Halle 04 mit 1:4 (0:2, 1:2, 0:0).

Am Freitag ab 20 Uhr geht es mit einem weiteren Heimspiel gegen die Icefighters Leipzig weiter.

Mit der gleichen Formation wie am Sonntag (2:4 bei den Crocodiles Hamburg) – es fehlten weiterhin Matthew Pistilli, Sebastian Brockelt, Sean Morgan und Aaron Beally – ging der REC in die Partie und geriet etwas unglücklich in Rückstand: Das 0:1 fiel, als eigentlich eine Unterzahl überstanden war und „Sünder“ Philipp Seckel gerade die Strafbank verließ.

Danach ging es recht offen zu mit leichten Chancenvorteilen der Hallenser. Allerdings hatten auch die Piranhas Möglichkeiten (Luis Müller knapp vorbei/10., August von Ungern-Sternberg gehalten/12.).

Die Führung der Gäste ging schon in Ordnung, aber 2:0 zur ersten Pause war ein Tor zu hoch.

Wie zum „Beweis“ verkürzte Jayden Schubert nur zwölf Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels. Jetzt waren die Einheimischen am Drücker, hatten ihre beste Phase mit Chancen für von Ungern-Sternberg (25.) und Constantin Koopmann (29.), doch Ex-REC-Keeper Jakub Urbisch hielt jeweils. Das 2:2 wäre verdient gewesen.

Stattdessen schlug Halle zurück, und zum zweiten Mal war der Ex-Rostocker Jannik Striepeke der Vorlagengeber. Mit dem 1:3 gingen bei den Rostockern die Köpfe ein bisschen runter.

Doch trotz des klaren 1:4-Rückstandes gaben sich die Ostseestädter in den abschließenden 20 Minuten nicht auf. Schade, dass sie aus vier Minuten in Überzahl kein Kapital schlagen konnten. Filip Stopinski traf nur die Latte (54.). So blieb es bei diesem Ergebnis.

Headcoach Chris Stanley: „Wir sind offensiv zu harmlos aufgetreten und waren defensiv nicht konsequent genug. Wir nehmen uns einfach zu wenig Schüsse. Wir haben gefühlt 75 Prozent der Spielzeit die Scheibe, aber wer nicht schießt, kann auch keine Tore machen. Mit dem 1:2 waren wir gut drin, doch nach dem dritten Gegentor sind wir in den alten Modus der Harmlosigkeit verfallen und standen zu weit weg.“