Piranhas unterliegen den Icefighters Leipzig 1:3

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Zudem fällt erneut wegen Spieldauer-Disziplinarstrafe Jayden Schubert aus. Er prügelte sich mit einem Gegenspieler.

Mit 1:3 (0:0, 0:2, 1:1) verloren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Dienstagabend in der Eishalle Schillingallee ihr Punktspiel der Oberliga Nord gegen die Icefighters Leipzig.

Es war schon das vierte Duell mit den Sachsen innerhalb eines guten Monats. Vorher hatte der REC im Februar zweimal verloren (auswärts 2:3 und zu Hause 4:6) und dann am vergangenen Freitag in Leipzig mit 4:1 triumphiert.

Weiter geht es am Freitag um 20 Uhr ebenfalls zu Hause gegen die Crocodiles Hamburg sowie am Sonntag um 17 Uhr bei den Hannover Scorpions.

Die Piranhas mussten bekanntlich neben den Verletzten Sebastian Brockelt und Matthew Pistilli auch auf den gesperrten Tom Pauker verzichten (Spieldauer-Disziplinarstrafe beim 0:5 zuletzt in Halle). Wieder mitmachen konnte nach verbüßter Strafe Jayden Schubert, auch Lukas Koziol meldete sich wieder fit.

Weil zuviel Wasser auf dem Eis war, kam zunächst kein rechter Spielfluss zustande, sahen die Bemühungen beider Mannschaften etwas komisch aus. Die Hausherren begannen relativ abwartend, überließen Leipzig die Initiative und kamen so nur zu einer Chance (von Ungern-Sternberg drüber/10., zudem verfehlte Schubert den Puck/17.).

Nachdem Schubert mit einem Alleingang am Gäste-Torhüter gescheitert war (27.), dauerte es bis zur 32. Minute, ehe das erste Tor an diesem Abend fiel, leider für die Icefighters. Voronov hatte den Ausgleich auf der Kelle (33./gehalten), doch nur wenige Sekunden später in diesem ausgeglichenen Mitteldrittel traf Leipzig durch Zille den Innenpfosten.

Die letzten 20 Minuten begannen mit je einer Spieldauer-Disziplinarstrafe für Jayden Schubert (schon wieder!) und Connor Hannon, die sich beide eine Schlägerei lieferten. Dann gelang Christian Bauhof der vorübergehende Anschlusstreffer, und der REC versuchte mit offenem Visier, zum 2:2 zu gelangen (Koziol übers Tor/52.), kassierte statt dessen aber das 1:3. Den Torwart in den letzten anderthalb Minuten für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis zu nehmen brachte nichts mehr.

Headcoach Chris Stanley: „Wir haben jetzt fünf Drittel in Folge ohne eigenes Tor hinter uns, das geht in dieser Liga nicht. Wir hatten unsere Chancen, haben sie aber nicht ergriffen. Wir lassen es im Moment an der letzten Konsequenz vor dem Tor vermissen. Jayden Schubert muss sich mehr im Griff haben. Jetzt fehlt uns wieder ein wichtiger Spieler.“