Piranhas unterliegen dem Herner EV mit 2:4

Piranhas unterliegen dem Herner EV mit 2:4

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs haben am Dienstagabend in der Eishalle Schillingallee ihr Punktspiel der Oberliga Nord gegen den Herner EV mit 2:4 (0:1, 2:3, 0:0) verloren und konnten somit im Kampf um einen Pre-Play-off-Platz keinen Boden gutmachen.

Groß zur Ruhe kommt der REC nicht: Freitag 20 Uhr empfängt er die Hannover Indians, und auch am Sonntag gegen die EG Diez-Limburg hat er Heimvorteil.

Unklar war zunächst noch, ob Jayden Schubert mit zwei Spielen Sperre davon kommen würde. Dem war so, so dass den Hausherren nur Sebastian Brockelt fehlte. Sie begannen selbstbewusst, kamen gleich zu Chancen für John Dunbar (6.) und Tom Pauker (7./jeweils gehalten), doch dann fingen sie sich in Überzahl einen Konter ein und lagen 0:1 zurück.

Die zweite Hälfte des ersten Drittels enthielt kaum noch Höhepunkte, das Spiel verflachte, und den Piranhas fiel nichts mehr ein.

Das änderte sich aber im Mitteldurchgang schnell: Nach gut zwei Minuten fiel der Ausgleich durch Dunbar, der ein schönes Solo mit Rückhand-Schlenzer unter die Latte krönte. Allerdings währte die Freude nur 45 Sekunden, dann stand es 1:2. Nachdem Matthew Pistilli das 2:2 verpasste (26./gehalten), wuchs der Rückstand im Gegenzug sogar noch an. Zu allem Überfluss erhielt der „auf Bewährung“ spielende Schubert 30 Sekunden, nachdem er zum 2:3 getroffen hatte, wegen Bandenchecks schon wieder eine Spieldauer-Disziplinarstrafe.

Als Herne nach 55:55 Minuten eine Zeitstrafe bekam, war noch mal die Chance da für die Rostocker, wenigstens zunächst zu verkürzen, doch auch diese Überzahl blieb ungenutzt. Überhaupt hatten die Gastgeber genug Möglichkeiten (Pauker/45., Voronov/46., Pistilli/48., Pauker/53.), Dunbar traf sogar die Latte (58.), doch auch die Herausnahme des Torwarts zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers half nichts, es mangelte den Piranhas jedoch an diesem Tag an der letzten Effizienz.

REC-Headcoach Chris Stanley: „Wir hatten heute nicht die nötige Energie und haben es dem Gegner zu einfach gemacht, zu Toren zu kommen, während wir selbst nicht gefährlich genug waren. Die meisten unserer Schüsse waren einfach zu harmlos. Ich weiß, dass in unserem Kader mehr drinsteckt. Wir sind nach wie vor auf der Suche nach unserer Konstanz. Die Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Jayden Schubert war aus meiner Sicht zu hart. Das war ein harter, aber fairer Check.“