Piranhas triumphieren mit 5:2 beim Herner EV

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Mit dem 5:2 (0:0, 1:1, 4:1) beim Herner EV in dessen Eishalle am Gysenberg gelang den Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend in der Oberliga Nord eine Riesen-Überraschung.

Sonntag um 17 Uhr geht es mit dem ersten von insgesamt vier „Heimspielen“ innerhalb von sieben Tagen weiter. Gegner bei der Premiere in der Hamburger q.beyond Arena ist der Krefelder EV 81.

Dann darf auch August von Ungern-Sternberg wieder mitmachen, der am Freitag nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gesperrt war.

Die Herner machten zwar gleich viel Druck, doch auch die Gäste kamen zu ihren Chancen. Dennoch endete das erste Drittel torlos.

„Leon Meder macht hinten im Tor bis dato einen richtig guten Job. Wir hatten auch unsere Möglichkeiten, aber noch reichte es nicht zu einem Treffer. Christian Bauhof hatte sicherlich die beste Gelegenheit. Vielleicht klappt es bei ihm im Mitteldrittel. Bislang ist es von uns eine gute Mannschaftsleistung. Ich hoffe, wir halten das Tempo durch“, meinte REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann.

Im Mitteldurchgang erzielte der Außenseiter durch Tom Pauker sogar das 1:0. Ärgerlich war, dass neun Sekunden vor Drittelende noch der Ausgleich kassiert wurde.

Weiemann: „Schade – wir hätten die knappe Führung gerne mit in die letzte Pause genommen. Insgesamt eine starke Leistung der Mannschaft. Natürlich wird es jetzt noch mal schwer, aber wir wollen hier unbedingt etwas mitnehmen.“

Und das klappte dank eines glänzenden Schlussdrittels! In den Reihen der Gäste glaubte man an diesem Tag ganz einfach daran, punkten zu können. In den letzten Minuten des Spiels überschlugen sich die Ereignisse, und die Rostocker bogen mit dem 4:1 sogar eindeutig auf die Siegerstraße ein.

„Das war heute eine überragende Teamleistung. Wir haben mit Leon einen starken Rückhalt gehabt, zudem eine gute Verteidigung und vorne, vor allem im letzten Drittel, kaltschnäuzige Leute im Sturm. Das war mal wieder ein eindrucksvoller Beweis, was möglich ist, wenn alle aus diesem Kader ihr Bestes abrufen“, freute sich Dirk Weiemann.