Piranhas triumphieren 4:1 bei IceFighters Leipzig und verlieren in Halle das Spiel und Tom Pauker

Piranhas triumphieren 4:1 bei IceFighters Leipzig und verlieren in Halle das Spiel und Tom Pauker

Mit 4:1 (0:0, 3:0, 1:1) gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend in der Oberliga Nord im Kohlrabizirkus bei den Icefighters Leipzig. Die ersten beiden Duelle der Saison mit diesem Kontrahenten waren beide verloren worden (4:6 zu Hause und 2:3 auswärts).

Am Sonntag um 17 Uhr geht es bei den Saale Bulls des MEC Halle 04 weiter.

Im ersten Drittel fielen – eher Eishockey-untypisch – keine Tore. Für die Gäste stand zunächst die Defensive im Vordergrund. Das klappte gut, Nils Velm hielt seinen Kasten sauber. Die Sachsen entfachten mehr Druck, hatten die besseren Chancen, machten daraus aber nichts.

REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann: „Leipzig hat natürlich seinen Heimvorteil mit der kleinen und leicht schneeigen Eisfläche. Aber wir machen es gut und sind im Spiel drin. Die Defensive hält bislang.“

In einem tollen Mitteldurchgang spielten die Rostocker etwas mehr nach vorn, waren dabei überaus effektiv und zogen auf 3:0 davon.

„Wir nutzten unsere Chancen überaus gut. Nils macht im Tor weiterhin einen tollen Job. Jetzt muss Leipzig hinterherlaufen. Bislang eine tolle Mannschaftsleistung“, so Weiemann.

Mit überragendem Kampf brachte der REC den Sieg ins Ziel, ließ nur ein Tor zu und überstand auch eine Unterzahl in den letzten Minuten (dabei kurzzeitig sogar im Drei gegen Fünf). Als die Gastgeber dreieinhalb Minuten vor Schluss ihren Keeper vom Eis nahmen und dafür einen zusätzlichen Feldspieler brachten, kamen die cleveren Piranhas in den Besitz der Scheibe, und John Dunbar schob ein ins leere Tor.

„Tolle Leistung der Mannschaft. Heute haben wir uns diese drei Punkte verdient. Im letzten Drittel hat Leipzig noch mal alles versucht und kam ganz anders aus der Pause. Wir haben aber standgehalten“, freute sich Dirk Weiemann nicht zuletzt auch darüber, dass sein Team nun sogar auf einem Pre-Playoff-Platz steht, da Krefeld den Hannover Scorpions mit 0:7 unterlag.

SONNTAG:

0:5 (0:1, 0:2, 0:2) heißt es bei den Saale Bulls. Schon am Dienstag geht es gegen die Icefighters Leipzig weiter.

Mit 0:5 (0:1, 0:2, 0:2) verloren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntag in der Oberliga Nord bei den Saale Bulls des MEC Halle 04.

Bereits am Dienstag um 20 Uhr geht es in der heimischen Eishalle Schillingallee gegen die Icefighters Leipzig weiter. Auswärts waren die Sachsen am Freitag mit 4:1 geschlagen worden. Dazu Headcoach Chris Stanley: „Wir machten ein gutes Spiel, erkämpften und verdienten uns diesen Sieg – tolle Teamleistung und wieder ein starker Nils Velm im Tor. Zudem waren wir sehr stark im Unterzahlspiel und überhaupt in der Verteidigung.“

Am Sonntag hatten die Gäste im ersten Drittel die Mehrzahl der Schüsse, das vorerst einzige Tor gelang jedoch Halle. Bitter: Nach 17 Minuten erhielt Stürmer Tom Pauker nach einem Knie-Check eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und musste vom Eis. Er fehlt somit auch gegen Leipzig.

„Wir hatten unsere Möglichkeiten, konnten aber leider keine nutzen“, so REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann. „Die ersten drei der fünf Minuten Unterzahl konnten wir schadlos überstehen. Es wird jetzt aber sehr schwer für uns.“

Die Piranhas überstanden zwar die Unterzahl ohne weiteres Gegentor, mussten später aber dennoch das 0:2 und 0:3 hinnehmen. Weiemann: „Das ist eine Kraftfrage. Die Einsatzzeiten für unsere wenigen Spieler werden immer länger, dann passieren irgendwann auch Unkonzentriertheiten.“

Im Schlussdrittel „versuchten wir noch mal alles. Leider blieb uns heute ein Tor versagt. Die Jungs haben gerackert und waren am Ende k. o. Am Dienstag wird dann Jayden Schubert zurückkommen. Eventuell langt es dann nach Verletzung auch schon für Lukas Koziol. Dann werden wir wieder neu angreifen“, ist Weiemann zuversichtlich.

Durch den überraschenden 8:6-Sieg des Herforder EV gegen Tabellenführer Hannover Scorpions ist der Pre-Playoff-Platz erst einmal wieder futsch.