Piranhas standen kurz vor dem 2:2-Ausgleich

Piranhas standen kurz vor dem 2:2-Ausgleich

Mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) verloren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord am Sonntagabend in der heimischen Eishalle Schillingallee gegen die Tilburg Trappers.

„Wir machten es uns selbst schwer, dürfen nicht schon wieder in der 1. Minute ein Tor zulassen. Noch im ersten Drittel glichen wir zweimal aus zum 2:2. Später hatten wir viele Powerplays, konnten sie aber nicht nutzen. Im Spiel Fünf gegen fünf verteidigten wir nicht konsequent genug. Im letzten Drittel kämpften wir uns von 2:6 auf 5:6 heran, konnten das Momentum jedoch aufgrund von Zeitstrafen nicht halten“, kommentierte Trainer Niels Garbe das 5:8 am Freitag bei Tabellenführer Hannover Scorpions.

Zwei Tage später begann seine Mannschaft eigentlich konzentriert, und doch stand es nach einem Abpraller und durch einen verdeckten Schuss 0:2. Die Piranhas hatten Probleme mit dem Spielaufbau, kamen so zunächst kaum zu Chancen.

Das wurde im Mitteldrittel viel besser: Koziol (22.) und Pistilli (22., 25.) scheiterten am Gäste-Keeper, von Ungern-Sternberg (34.) und Gerstung (35.) jeweils am Außenpfosten – der Anschlusstreffer durch Dunbar war absolut verdient, auch wenn die Niederländer durch van Oorschot einmal die Lattenunterkante trafen (27.).

Und die Rostocker stürmten weiter, standen dicht vor dem 2:2: von Ungern-Sternberg und Gerstung verfehlten das Tor (47.), Schüsse von Voronov (51.) und Pistilli (52.) wurden gehalten. Doch Fortuna war auf Seiten der Gäste, die von einer strittigen Zeitstrafe gegen den REC profitierten und nach einem Pfostentreffer den 3:1-Endstand erzielten.

Niels Garbe: „Diese Strafe war sehr ärgerlich. Schade, wir waren drauf und dran, standen im dritten Drittel sehr nahe vor dem Ausgleich und hätten mit ein bisschen Glück etwas mitnehmen können. Wir müssen unsere Überzahl-Situationen (am Sonntag u. a. etwa 20 Sekunden lang sogar 5:3 – d. Red.) besser ausspielen und nutzen. Jetzt gilt es, am Mittwoch bei der EG Diez-Limburg unbedingt zu punkten.“

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