Piranhas schlagen die Hannover Indians mit 6:3

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Das Mitteldrittel entscheidet mit drei Toren der Gastgeber am Stück. Sonntag geht es gegen die EG Diez-Limburg weiter.

Mit 6:3 (2:2, 3:0, 1:1) gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend in der Oberliga Nord gegen die Hannover Indians.

Am Sonntag um 17 Uhr geht es ebenfalls in der Eishalle Schillingallee gegen die EG Diez-Limburg weiter.

Gegen die Indians fehlte der wieder einmal gesperrte Stürmer Jayden Schubert, der zuletzt beim 2:4 gegen Herne erneut eine Spieldauer-Disziplinarstrafe bekam. Es war bereits seine fünfte in dieser Saison. Mit 150 Strafminuten ist er klar der „Bad Boy“ der Liga. Sonntag darf er voraussichtlich aber wieder spielen.

Fit zurückgemeldet hat sich nach seiner Langzeitverletzung Sebastian Brockelt.

Innerhalb weniger Sekunden legte der REC ein 2:0 vor, das er aber noch kurz vor der ersten Pause in 3:5- bzw. „einfacher“ Unterzahl einbüßte. Das war vor allem insofern schade, weil die Gastgeber die überlegene Mannschaft waren, es aber halt versäumten, weitere Tore nachzulegen.

Die ersten zehn Minuten des Mitteldurchgangs verliefen auf Augenhöhe, dann waren die Piranhas wieder spielbestimmend und machten nun auch etwas aus ihren Möglichkeiten, verwandelten das 2:2 in ein 5:2!

„Es müsste schon eine Menge schiefgehen, wenn wir uns das im letzten Drittel noch nehmen lassen“, so Mannschaftsleiter Jan Pischke.

Am Ende band der REC mit dem Treffer von Filip Stopinski zum 6:3 ins leere Tor den Sack endgültig zu, nachdem die Gäste zweieinhalb Minuten vor Schluss ihren Keeper zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen und den Puck eingebüßt hatten.

Jan Pischke: „Unter dem Strich ein sehr wichtiger und verdienter Sieg für uns. Im letzten Drittel hat Hannover zwar noch mal alles versucht, doch heute haben wir es uns nicht mehr nehmen lassen. Am Ende ein Arbeitssieg, ohne zu glänzen.“