Piranhas mit einem katastrophalen Start in das Spiel

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Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs trafen am Freitagabend in der Eishalle Schillingallee auf die Tilburg Trappers und unterlagen dem Serienmeister der Oberliga Nord mit 3:8 (1:4, 1:2, 1:2).

Am Sonntag ab 17 Uhr gastiert der REC bei den Crocodiles Hamburg.

Den Gastgebern fehlten die verletzten Matthew Pistilli, Aaron Beally, Philipp Seckel und Sean Morgan, während Sebastian Brockelt wieder mitwirken konnte. Anstelle von Morgan rückte Lukas Koziol in die Verteidigung.

Der Spielausgang zeichnete sich bereits im ersten Drittel ab, als die Niederländer mit zwei Treffern innerhalb von 45 Sekunden von 1:0 auf 3:0 erhöhten.

Bis dahin ein katastrophaler Auftritt der Hausherren. Sie waren total von der Rolle, bekamen zum Beispiel in zwei Überzahl-Situationen nicht mal einen Torschuss zustande, so dass Coach Chris Stanley eine Auszeit nahm und sein Team zusammenstauchte.

Danach wurde es etwas besser. Filip Stopinski verkürzte mit der ersten Chance. Er selbst (16.) wie auch Thomas Voronov und John Dunbar (18./jeweils gehalten) besaßen die Chance zum Anschlusstreffer, doch stattdessen kassierte der REC 28 Sekunden vor der ersten Pause das 1:4.

In den zweiten 20 Minuten war Rostock beim sechsten (!) Powerplay angekommen, ehe endlich mal eine Überzahl genutzt werden konnte. Das Spiel des REC wirkte jetzt insgesamt etwas sicherer, es wurde weniger zugelassen, und doch schlugen die cleveren Gäste zurück. Das 2:6 zwölf Sekunden vor Drittelende klärte endgültig sehr frühzeitig die Fronten.

Zwischenzeitlich war es zu einer etwa fünfminütigen Unterbrechung gekommen, als ein Plastestück von der Bande abgebrochen war, was die Schiedsrichter höchstselbst mit Tape reparierten.

Die Partie war gelaufen. Das dritte Drittel stand auch im Zeichen einiger harter Aktionen der Trappers. So wurde Jayden Schubert aus vollem Lauf in die Bande gecheckt. Zum Glück schien da nichts passiert zu sein.

„In den ersten acht Minuten haben wir gar nicht stattgefunden, trotz Überzahl-Situationen drei Gegentore kassiert und den Torwart im Stich gelassen. Solch eine Schwächephase darf man sich in der Oberliga nicht erlauben, so etwas wird in jedem Spiel bestraft. Beim 2:4 waren wir dran und konnten unser System zeigen. Leider hat es nicht zum Anschlusstreffer gereicht. Wir müssen es schaffen, unsere Linie von Beginn an konzentriert durchzubringen“, sagte Chris Stanley.