Piranhas geben den Sieg noch aus der Hand

Piranhas geben den Sieg noch aus der Hand

Sie führten in Duisburg schon mit 2:0, am Ende gab es aber nur einen Punkt, wurde mit 2:3 nach Verlängerung verloren.

„Wir haben in den ersten fünf Minuten des ersten Drittels komplett geschlafen, kamen dann gut zurück und zeigten im zweiten Durchgang wirklich ein ordentliches Spiel. Aber ein Eishockey-Spiel hat nun mal 60 Minuten und nicht nur 40. Wenn man ehrlich ist, war die Höhe der Niederlage unverdient. Wir hatten viele Chancen, und wäre uns das 4:2 gelungen, wäre der Gegner womöglich gebrochen gewesen“, meinte Christian Behncke, Trainer der Piranhas des Rostocker EC, zum 3:7 (1:2, 2:0, 0:5) am Freitag gegen die Hannover Indians.

Weiter ging es in der Oberliga Nord am Sonntagabend bei den Füchsen Duisburg. Die Gäste holten beim 2:3 (1:0, 1:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung zumindest einen Punkt, aber es sah lange nach dreien aus.

Die Ostseestädter zeigten ein ordentliches erstes Drittel. Der sehr gute Start wurde mit der 1:0-Führung – das bereits 15. Saisontor von Tom Pauker – nach 3:52 Minuten veredelt. Die Duisburger waren zwar die aktivere Mannschaft und schossen mehr aufs Tor, Goalie Jakub Urbisch & Co ließen aber nichts zu.

Auch in den mittleren 20 Minuten trumpften die Rostocker auf und nutzten eine ihrer Chancen: Jonas Gerstung gelang bereits sein 13. Treffer der laufenden Serie.

Allerdings kamen die Füchse noch zum 1:2. Dafür sorgten mit Ricco Ratajczyk und Vorlagengeber Arthur Lemmer zwei Ex-Piranhas.

Letztlich gelang den Füchsen auch im dritten Drittel und in der Verlängerung je ein Tor – 2:3.

Christian Behncke: „Wir haben zwei Punkte verloren, hätten hier den Sieg verdient gehabt. Die Mannschaft machte es wirklich gut und setzte den Gameplan nahezu voll um. Im dritten Drittel haben wir dann zu viele Strafen genommen und in Unterzahl das 2:2 kassiert. In der Verlängerung sprang der Puck unglücklich vor den Schläger des Torschützen…“

REC Piranhas: Urbisch (Schneider) – Gerstung, Hartmann, Weist, Baumgardt, Becker, Miethling – Rabbani, Richter, Pauker, Voronov, Brockelt, Stanley, Tomanek, Koopmann, Lukacevic

Neben den Langzeitverletzten Marvin Krüger und Viktor Beck fehlten auch Tim Junge (im Einsatz für die Eisbären Berlin Juniors) und Tomas Kurka (dritter Kontingentspieler) sowie der erkrankte Marc Kohl

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