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Niederlage beim Tabellenführer

Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle am Freitagabend mit 2:6 (0:1/1:3/1:2) verloren.

Drei Tage nach der Rückkehr in den Spielbetrieb und dem 10:2-Heimsieg gegen den Krefelder EV 81 musste die Mannschaft von Trainer Henry Thom beim Tabellenführer ran – und das wieder nur mit einem Mini-Kader. Jan Tramm kehrte zwar nach abgebüßter Strafe zurück, Tobias Schmitz fiel allerdings nach seinem Comeback-Spiel am Dienstag erneut aus, sodass nur zwölf Feldspieler die Reise an die Saale antraten. Neun Spieler fehlten den Hanseaten.

Und bei den Bulls erwischten die Hamburger einen ganz üblen Start: Nach nur 29 Sekunden netzte Lukas Valasek vor 703 Zuschauern zum 0:1 für die Hausherren ein. Der frühe Gegentreffer blieb aber eine kalte Dusche für die Gäste, da sich das Team um Kapitän Jan Tramm schnell fing. Die Hallenser wirkten zwar spritziger und zeigten sich zweikampfstärker, doch die Crocodiles bekamen meist noch ein Körperteil dazwischen und konnten sich auf Schlussmann Nils Kapteinat verlassen. In der Offensive blieb viel Luft nach oben, was sich im zweiten Abschnitt allerdings bessern sollte. Die Gastgeber konnten durch Valasek zwar auf 0:2 erhöhen (24.), gerieten aber immer wieder in bedrohliche Situationen. Bei der Hamburger Offensive haperte es allerdings im Abschluss. Erst in der 33. Minute gelang Thomas Gauch der Anschlusstreffer, den die Bulls jedoch gleich mit einem Doppelschlag beantworteten. Joonas Niemelä (35.) und Sergej Stas (36.). stellten auf 1:4.

Zu Beginn des letzten Drittels konnten die Crocodiles noch einmal hoffen, als sich Max Schaludek durch die gegnerische Defensive tankte und zum 2:4 traf (42.). Als das Team von Henry Thom dann die Offensivbemühungen verstärkte, rissen hinten Lücken auf, die Halle effektiv nutzte. Valasek schnürte seinen Hattrick (52.) und Patrick Schmid setzte mit dem 2:6 den Schlusspunkt (56.).

„Wir haben hart gearbeitet, aber wir sind eben noch nicht wieder hundert Prozent. Wir haben zu einfache Tore kassiert, weil wir unsere Gegenspieler im Rücken verloren haben. Im zweiten und dritten Drittel gab es Phasen, in denen wir auf den Anschlusstreffer gedrängt haben, dann aber hinten die Tore kassiert haben. Da haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, so Louis Habel.