Nichts zu holen für die Passau Black Hawks

Nichts zu holen für die Passau Black Hawks

Die Passau Black Hawks konnten am Wochenende gegen den EC Peiting und die Blue Devils Weiden erneut keine Punkte einfahren. Die Dreiflüsse Städter warten somit noch immer auf das erste Erfolgserlebnis seit der Rückkehr in die Oberliga Süd. „Der Unterschied zur Bayernliga ist riesengroß“. wissen die Verantwortlichen. Am Freitag beim EC Peiting haben die Black Hawks richtig stark angefangen und hatten insbesondere im ersten Drittel mehrere hochkarätige Chancen um in Führung zu gehen. Im zweiten Drittel gelang dann dem EC Peiting die schnelle Führung. Nach dem Gegentreffer waren die Black Hawks nicht mehr wiederzuerkennen. Fahrig, nervös und völlig weg vom Matchplan – kurz gefasst: Die Habichte hatten den Faden komplett verloren und fanden im Anschluss nicht mehr ins Spiel zurück. Der EC Peiting feierte am Ende einen 5:0 Heimerfolg. Der Sieg für die Allgäuer ging in Ordnung, war in der Höhe aber um ein zwei Tore zu hoch ausgefallen.

Gegen Weiden wollten es die Black Hawks am Sonntag dann besser machen. Doch es waren die Blue Devils welche druckvoller aus der Kabine kamen. Die Black Hawks konnten nur vereinzelte Nadelstiche setzen und hatten dazu im Abschluss das ein oder andere mal richtig Pech. Entweder fiel der Puck knapp über das Gehäuse oder landete gleich mehrmals am Tor Gestänge. Die Blue Devils nutzten noch im ersten Abschnitt eine Überzahl Situation zur 0:1 Führung.  Im zweiten Drittel machte Weiden dann den Sack zu und ging durch zwei Treffer binnen 100 Sekunden mit 0:3 in Führung. Selbst eine Passauer Auszeit brachte keine Wende mehr. Den Anschlusstreffer durch Marco Sedlar egalisierten die Weidener innerhalb von drei Minuten. Am Ende mussten sich die Black Hawks mit 2:5 geschlagen geben. "Das war heute ein Arbeitssieg mit zu vielen Strafzeiten im 1. Drittel. Im zweiten Abschnitt haben wir dann unseren Rhythmus gefunden. Zum Schluss haben wir gedacht, dass Spiel sei schon vorbei und spielten zu sorglos." analysierte Gäste Coach Ken Latte das Spiel auf der anschließenden Pressekonferenz.

Trainer Ales Kreuzer indes hat bereits während dem Spiel Konsequenzen gezogen und Spieler mit unzufriedenstellenden Leistungen nicht mehr spielen lassen. "Wir müssen positiv bleiben. Dann haben das 2. Drittel komplett verschlafen. Im 3. Drittel waren wir wieder besser im Spiel. Im Schlussabschnitt habe ich Anthony De Luca bewusst draußen gelassen, weil mir seine Leistung nicht gepasst hat. Ich will Leute spielen lassen, die Willen und Einsatz zeigen." -czo