Neuer Termin für Frauen-WM – „Ein guter Kompromiss für alle Verbände“

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Der Eishockey-Weltverband IIHF hat am Freitagabend einen neuen Termin für die IIHF-WM der Frauen bekanntgegeben. Das Turnier, das zunächst vom 6. bis 16. Mai in Halifax und Truro/Kanada geplant war, soll nun zwischen dem 20. und 31. August 2021 ausgetragen werden. Ausrichter bleibt Kanada, über den genauen Spielort wurde noch nicht entschieden. Finden Sie hier Reaktionen von DEB-Präsident Franz Reindl und Sportdirektor Christian Künast:

DEB-Präsident Franz Reindl: „Der Frauen-Eishockeysport auf höchstem Level hatte eine schnelle Entscheidung verdient, und sie nun bekommen. Ich bin sehr glücklich, dass der WM-Ausrichter Kanada in der Lage war, diese Alternative anzubieten. Damit kann auch die Frauen-Bundesliga im September den Spielbetrieb aufnehmen und die so wichtige Olympia-Qualifikation im November die von uns gewünschte Priorität genießen.“

DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Die IIHF hat jetzt sehr schnell gehandelt und auch einen guten Kompromiss gefunden für alle Verbände, vor allem auch für die Mannschaften, die vor der Olympia-Qualifikation im November stehen so wie wir. Das ist die bestmögliche Lösung auch für die Spielerinnen, eine WM für die Frauen findet statt. Der genaue Spielort wird noch festgelegt, aber das Datum steht nun fest und das ist sehr erfreulich.“

U18-Nationalmannschaft unterliegt Finnland

Die deutsche U18-Nationalmannschaft hat bei der IIHF-U18-WM in den USA auch im abschließenden Gruppenspiel eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Steffen Ziesche unterlag dem Team aus Finnland mit 0:10 (0:5, 0:3, 0:2) und verpasste damit zum Abschluss einen Achtungserfolg. Fünf finnische Treffer fielen bei deutscher Unterzahl. Im Tor der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. wehrte Luca Ganz (Jungadler Mannheim) 33 von 43 Schüssen auf sein Tor ab, zum auffälligsten DEB-Spieler wurde Thomas Heigl (Red Bull Hockey Akademie) gewählt. Als die drei besten DEB-Akteure des Turniers wurden Kapitän Bennet Roßmy (Lausitzer Füchse), Torhüter Nikita Quapp (Krefeld Pinguine) und Nikolaus Heigl (Red Bull Hockey Akademie) ausgezeichnet.

U18-Bundestrainer Steffen Ziesche: „Wir waren nicht auf demselben Level wie die Finnen, das war nicht das Spiel, das wir uns vorgestellt hatten zum Abschluss des Turniers. Wir müssen daraus lernen, wir müssen das Turnier analysieren, warum wir gute Spiele haben und auch solche, um Lösungen für die Zukunft zu finden und den nächsten Jahrgang für die nächste WM vorzubereiten. Die Situation ist hart durch die Pandemie, dass unsere Liga seit November nicht spielen konnte, aber so wie heute können wir nicht spielen. Die Spieler müssen lernen, jeden Tag zu kämpfen, jeden Tag hart als Team zu arbeiten. Das ist die größte Lehre. Unser letztes offizielles Spiel vor dem Turnier war im Juli 2020, das ist eine lange Zeit, seither hatten wir keinen Lehrgang gemeinsam. Hoffentlich haben wir etwas Normalität und dass die Kinder spielen und trainieren können und wir die Spieler wieder entwickeln können. Das ist das Wichtigste für uns.“

Michael Gottwald: „Wir haben die einfachen Sachen nicht richtig gemacht, die Finnen waren läuferisch einfach schneller. Auf Weltklasseniveau ist die Herausforderung sehr hoch und da habe ich persönlich noch einen langen Weg vor mir.”

Pascal Steck: „Es war ein großes Event, alles war sehr gut organisiert von der IIHF. Auf dem Eis war das Tempo enorm hoch, viele von uns haben die ganze Saison kaum gespielt. Das Turnier war eine großartige Erfahrung."