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Nach Sieg und Niederlage am Wochenende geht es für den EVF am Dienstag in Lindau um Platz 9

Beim 5:0 (0:0, 2:0, 3:0) gegen die Lindau Islanders zeigte Füssen am Freitag eine starke Leistung und ließ die Gäste nie richtig ins Spiel kommen. Am Ende stand ein deutlicher Sieg des Heimteams, Torhüter Benedikt Hötzinger konnte sogar einen Shutout feiern.

Der EVF legte bereits ein überlegenes erstes Drittel hin, konnte hier aber noch nicht in Führung gehen. Zwar wurden viele Schüsse auf das Gästetor abgegeben, richtig gute Chancen waren aber nur wenige dabei. Florian Simon scheiterte mit einem verdeckten Weitschuss und Julian Straub mit dem folgenden Nachschuss. Noch gefährlicher war der Alleingang von Straub und der Nachschuss von Leon Dalldush, der aber am weit offenen Tor vorbei ging. Lindau hatte in der 12. Minute durch einen verdeckten Schuss von Mairitsch die beste Gelegenheit.

Nach dem torlosen ersten Abschnitt kam Füssen mit viel Druck und der schnellen Führung aus der Kabine. Leon Dalldush fälschte vor dem Tor einen Schuss zum 1:0 ab. Danach hatte der EVL zwei große Chancen zum Ausgleich, als sich der EVF zwei Abwehrschnitzer leistete. Man fing sich aber schnell und war ab der 27. Minute wieder deutlich überlegen. Marco Deubler scheiterte mit einem Alleingang am Pfosten und verpasste kurz darauf wieder knapp. Pius Seitz erhöhte auf 2:0, danach fand Deubler wieder zweimal in bester Position seinen Meister im Lindauer Goalie Nemec. Bei mehreren Strafen gegen die Gäste hatte der EVF zwar gute Möglichkeiten (Straub, Sill, Besl), verpasste aber den dritten Treffer. Erst in den Schlussminuten wurden die Islanders aktiver, Hötzinger war aber nicht zu überwinden und hielt auch ein Unterzahl-Break.

Im Schlussdrittel hatte zunächst Lindau in Überzahl die Chance zu verkürzen, vergab aber. Besser machte es dann Ondrej Zelenka, der ein Powerplay zum 3:0 abschloss. Samuel Payeur auf Füssener und Dominik Patocka auf Lindauer Seite hatten in der 47. Minute jeweils große Möglichkeiten, von den Gästen war es das aber bereits. Füssen erzielte dagegen noch das 4:0 durch Marc Sill und Vincent Wiedemann verwandelte einen Alleingang zum 5:0, was dann auch in der Höhe so in Ordnung ging. (MiL)

Tore: 1:0 (22.) Dalldush (Noack, Sill), 2:0 (28.) Seitz (Wiedemann, Velebny), 3:0 (46.) Zelenka (Straub, Sill/5-4), 4:0 (51.) Sill (Straub, Dropmann), 5:0 (54.) Wiedemann (Krötz, Velebny). Strafminuten Füssen 4, Lindau 12. Zuschauer 352.

Ein schwaches Füssener Mitteldrittel entschied das Altmeisterduell in Garmisch zugunsten der Hausherren. Die anderen beiden Abschnitte waren die Füssener beim 3:1-Sieg (1:1, 1:0, 1:0) des SCR auf Augenhöhe mit dem Tabellensiebten. Und das, obwohl die Werdenfelser mit vollen vier Reihen antreten konnten, während bei Füssen nach dem Ausfall von Marc Sill wieder Verteidiger Maxi Dropmann im Sturm ran musste, um mit drei Sturmreihen antreten zu können. Letztendlich ist der SCR aber sicherlich nicht der Lieblingsgegner des EVF in dieser Saison, bei vier Niederlagen konnten nur drei eigene Treffer erzielt werden. Nun kommt es am Dienstag in Lindau zum direkten Duell mit den Islanders um Platz 9.

Garmisch begann sehr druckvoll, hatte aber in der 12. Minute Glück, als ein Schuss von Florian Simon von der Lattenunterkante kurz vor der Linie aufprallte und im direkten Gegenzug Wolf den folgenden Konter zum 1:0 abschließen konnte. In Überzahl hätte Füssen in der 18. Minute sogar in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen, es wurden gleich vier sehr gute Chancen liegen gelassen. Leistungsgerecht endete das Drittel aber unentschieden.

Der mittlere Abschnitt ging dann klar an die Gastgeber. Der EVF spielte die Scheibe viel zu ungenau aus dem eigenen Drittel, so dass es kaum Entlastung gab. Moritz Borst im Füssener Tor hatte alle Hände voll zu tun. Es war in der 22. Minute aber wieder Pech, als der Puck vom Schlittschuh von Wolf ins Füssener Gehäuse ging. Außer diesem 2:1 entschärfte Borst aber alles, was auf sein Gehäuse kam, beim Schuss von Kircher rettete zudem der Pfosten. Offensiv fanden die Ostallgäuer dagegen so gut wie nicht statt, selbst bei einem Überzahlspiel kam es zu keinem einzigen Torschuss. Erst 30 Sekunden vor Ende hatte Julian Straub eine nennenswerte Chance.

Im Schlussdrittel fand der EVF aber wieder zu seinem Spiel zurück und hatte bereits nach einer Minute erneut Pech, als Samuel Payeur bei einem Konter die Scheibe an die Latte setzte. Danach mussten zwei kurz aufeinander folgende Unterzahlspiele überstanden werden, ehe es nach einem rüden Einsteigen gegen Justus Meyl Powerplay Füssen hieß. Obwohl der Verteidiger verletzt ausschied, gab es für den Check gegen den Kopf nur zwei Strafminuten. Doch auch diese Möglichkeit ließ der EVF wieder ungenutzt. Am Ende machte das Team trotz des kleinen Aufgebots und im mittlerweile 15. Spiel innerhalb von 33 Tagen aber nochmals richtig Druck und hatte auch nach Herausnahme der Torhüters noch ein paar Gelegenheiten. Wie meistens nutzte der Gegner diese Gelegenheit jedoch 32 Sekunden vor Ende durch einen Schuss von Luca Allavena ins verlassene Gehäuse zum 3:1-Endstand. (MiL)

Tore: 1:0 (12.) Wolf (Ehliz), 1:1 (18.) Seitz (Noack, Jentsch), 2:1 (23.) Wolf (Cimmermann, Allavena L.), 3:1 (60.) Allavena L. (Soudek, Mayr/ENG). Strafminuten Riessersee 8, Füssen 8. Zuschauer 873