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Mad Dogs starten erfolgreich ins neue Jahr gegen Rekordmeister Planegg

Mit einem 3:2-Sieg in regulärer Spielzeit holen die Mad Dogs Frauen als erstes Team in dieser Saison die volle Punktzahl gegen den Spitzenreiter im Kampf um einen Playoff-Platz.

Im ersten Drittel tasteten sich Mannheim und Planegg nur kurz ab, ehe es ein munteres Hin und Her gab. Beide Teams kamen zu Chancen, doch die Null auf beiden Seiten der Anzeigetafel hatte Bestand. Auch den ersten Teil des Powerplays zum Drittelende konnten die Gastgeberinnen nicht nutzen.

Zuschauende vor Ort waren aus Infektionsschutzgründen nicht anwesend. Auf Tore musste man am Livestream dafür im zweiten Drittel nicht lange warten. Die Pinguine drückten trotz Unterzahl der ersten Dreiviertelminute weitgehend ihren Stempel auf, ehe sich die Mad Dogs befreien konnten. Die Überzahl war gerade abgelaufen, da passte Luisa Welcke wunderschön zu Zwillingsschwester Lilli, die in der Mitte freistehend den Puck ins Netz hämmerte (22.). Und es sollte noch besser für Mannheim kommen. Nicht nur überstand man eine Unterzahl schadlos, in der 31. Minute stocherte Laura Brückmann die Scheibe, die noch ungeklärte Scheibe im Gewimmel ins Tor.

Warum Planegg an der Spitze der Tabelle steht, machte nicht nur ein Pfostenschuss, sondern auch einige hochkarätige Chancen deutlich. Spätestens Michelle Teucke konnte aber entschärfen. In der 40. Minute war sie aber gegen ESC-Topscorerin Julia Zorn machtlos, die ihr Lauern vor dem Tor belohnte.

Brenzlig begann der Schlussabschnitt, nachdem erst Lilli Welcke und kurz darauf Schwester Lea auf der Strafbank Platz nahmen. Die Gäste ließen sich bei doppelter Überzahl nicht zweimal bitten, und Kathrin Lehmann erarbeitete sich dicht vor dem Tor den Ausgleich. In der Folge ging es mit offenem Visier und durchaus das ein oder andere Mal etwas ruppiger, aber dennoch überwiegend fair zur Sache. Alle Spielerinnen drängten auf die Entscheidung. In der 48. Minute packte Luisa Welcke wieder einen tollen Pass auf Lilli aus, die von der Mittellinie alleine lossprintete und eine Planegger Verteidigerin und Torfrau Franziska Albl überwand. Planegg gab sich lange noch nicht geschlagen, und nicht nur angesichts der knappen Führung knisterte es auf dem Eis. Enger wurde es für die Mad Dogs Frauen nochmal ab der 55. Minute in Unterzahl und ab knapp zwei Minuten vor dem Ende, als Franziska Albl zugunsten einer sechsten Planegger Feldspielerin das Eis verließ. Doch wie schon zuvor wurden Schüsse geblockt und mit allem was man hatte das Ergebnis gehalten.

Mad Dogs beschließen das Wochenende gegen Planegg nach Niederlage mit drei Punkten

In einem rasanten Match müssen sich die Mad Dogs-Frauen dem Titelverteidiger am Ende mit 2:4 geschlagen geben.

Wie die Planegger Feuerwehr legten die Pinguine los und bestimmten über weite Strecken den ersten Abschnitt. Als in der 11. Minute erst Yvonne Vorlicek und eine knappe Minute später Tara Schmitz die Strafbank belegten, schien alles auf eine Führung hinzudeuten. Doch wie schon zuvor stemmten sich die Mad Dogs Frauen mit vollem Einsatz erfolgreich gegen den Rückstand. Akzente setzen konnten sie auch in Richtung Gästetor, welches heute Paula Weber besetzte.

Wie gestern null Tore im ersten, drei Tore im zweiten Drittel, doch heute umgekehrt verteilt. Franziska Feldmeier in der 30. und Kathrin Lehmann im Powerplay gut zwei Minuten später brachten dieses Mal die Gäste in Führung. Die Antwort hatte Luisa Welcke in der 36. Minute parat, so dass es nach einem ausgeglicheneren Drittel 1:2 stand.

Planegg versuchte den Druck auch im Schlussdrittel aufrecht zu erhalten. Konnte der ESC die letzte Überzahl des Tages nicht nutzen, versuchte es Yvonne Rothemund einfach mal mit einem Weitschuss aus dem eigenen Drittel, und nicht nur Michelle Teucke, der die Sicht versperrt war, sondern wohl alle auf dem Eis waren überrascht über den ins Netz kullernden Puck. Aufgeben kam trotz des für die Gegnerinnen günstigen Zeitpunkts nicht in Frage, und so drückte Mannheim in den letzten Minuten auf den Anschluss, doch das Momentum lag auf Planegger Seite. Franziska Feldmeier nutzte einen Rebound nach Schuss von Kathrin Lehmann. Den Schlusspunkt setzten aber die Mad Dogs Frauen: Lilli Welcke bugsierte die Scheibe im Getümmel über die Linie und belohnte sich und ihr Team für die harte Arbeit.

Es hat Spaß gemacht, dem Spitzenreiter und direkten Verfolger zuzuschauen. Um jeden Millimeter wurde verbissen gekämpft, und man bekam Eishockey mit Playoff-Charakter geboten. Bis dahin ist es aber noch ein ganzes Stück. Für die Mad Dogs Frauen geht es gleich am nächsten Wochenende zu Hause gegen den Geheimfavoriten ERC Ingolstadt Frauen weiter. Die Planeggerinnen dürften an ihrem spielfreien Wochenende die Begegnungen am Livestream aufmerksam verfolgen, treffen sie doch eine Woche später auf denselben Gegner. Das erste Spiel ist am Samstag bei Eishockey Online um 19:30.