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Mad Dogs Mannheim überwintern auf Platz 2

Mit zwei Auswärtssiegen gegen den EC Bergkamen beschließen die Mad Dogs Frauen nach einer starken ersten Saisonhälfte das Jahr auf dem 2. Tabellenplatz.

Im ersten Spiel am späten Samstagnachmittag begannen die Gastgeberinnen spielbestimmend. Es waren 5:43 gespielt, als das Drittel infolge einer defekten Scheibe an der Bandentür für mehrere Minuten unterbrochen wurde. Mit vereinten Kräften wurde die neue Scheibe zugeschnitten, befestigt und von den Unparteiischen abgenommen. Auf den Spielverlauf hatte dies zunächst keinen Einfluss, die Bärinnen kontrollierten weiterhin das
Geschehen.

Die Partie drehte sich mit dem 0:1 durch Luisa Welcke in der 14. Minute, die knapp vier Minuten später auch am 0:2 ihrer Zwillingschwester Lilli beteiligt war. 46 Sekunden vor der ersten Drittelpause baute Laura Brückmann die Führung auf drei Tore aus.

Torarm gestaltete sich das zweite Drittel, was unter anderem an der stabileren Defensive der Westfälinnen lag. Die erste Überzahlgelegenheit konnten die Mad Dogs Frauen noch nicht nutzen, doch in der 34. Minute erhöhte Yvette Reichelt im zweiten Powerplay auf 0:4, womit es in die Pause ging.

Offener ging es im Schlussabschnitt zu. Bergkamen kam immer wieder gefährlich vors Mad Dogs-Tor, und Linda Rulle nutzte gut sieben Minuten nach dem ersten Drittelbully ein Powerplay zum 1:4-Anschlusstreffer. Für die Mad Dogs antwortete Luisa Welcke weitere sieben Minuten später. 72 Sekunden vor dem Ende traf Sarah-Jasmin Scholl für Bergkamen zum 2:5-Endstand.

Gleich um 9:00 morgens ging es am Sonntag weiter, und dieses Mal schienen die Mad Dogs Frauen den besseren Start in den Tag und ins Spiel erwischt zu haben. Bereits nach 80 Sekunden schoß Laura Lundblad das 0:1. Mannheim blieb am Drücker; das Resultat das 0:2 in der 7. Minute durch Lisa Heinz. Bergkamen fand besser ins Spiel, und Leonie Maßner rückte ihr Team auf 1:2 heran. Acht Sekunden vor der Pausensirene netzte Pia Clauberg ein (1:3).

Die Mad Dogs Frauen begannen den Mitteilabschnitt so wie das Drittel zuvor. Noch in der 20.Minute nahmen zwei Bärinnen gleichzeitig auf der Strafbank Platz. Und die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten: Laura Brückmann (22.) und Lilli Welcke (23.) trafen im doppelten beziehungsweise einfachen Powerplay und erhöhten auf 1:5. Auch nach Ablauf beider Strafen blieb der Mannheimer Druck konstant, Bergkamen zog seine Auszeit und wechselte die Torfrau. Auch wenn die Mad Dogs zunächst weiter das gefährlichere Team blieben, konnte Svenja Küsters das Ergebnis verkürzen (33.). Ihr zweites Tor zum 2:6-Pausenstand machte Lisa Heinz in der 36. Minute.

Trotz des hohen Rückstands bewiesen die Bärinnen auch in diesem Spiel Moral und steckten nicht auf. Einige Torchancen der Mad Dogs wurden vereitelt, und man kreierte selbst die ein oder andere offensive Szene. Das einzige Tor des Schlussdrittels fiel gut siebeneinhalb Minuten vor dem Ende. Laura Brückmann traf zum zweiten Mal zum 2:7-Endstand.

Mit zwei insgesamt überzeugenden Spielen nehmen die Mad Dogs Frauen die vollen sechs Punkte mit nach Mannheim und gehen wie die Bärinnen bereits jetzt in die Weihnachtspause. Da Memmingen und Ingolstadt sieben beziehungsweise 13 Punkte hinter liegen den Mad Dogs liegen, können sie diese am letzten Spielwochenende des Jahres nicht mehr einholen.

Zu den ersten beiden Spielen des neuen Jahres empfangen die Mad Dogs Frauen den Rekordmeister und unangefochtenen Tabellenführer ESC Planegg zum Spitzenspiel-Wochenende in der kleinen SAP arena. Das erste Match ist am Samstag, 8. Januar um 19:30, das zweite am Tag darauf um 11:45 angesetzt. Beide Partien können live bei Eishockey Online verfolgt werden.