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Mad Dogs Frauen verlieren Spiel 3 zu Hause denkbar knapp gegen Memmingen

Nach einem umkämpften Spiel müssen sich die Mad Dogs Frauen in ihrem ersten torlosen Spiel der Saison in der regulären Spielzeit mit 0:1 geschlagen geben.

Die Gäste nahmen den Schwung von der Autobahnfahrt mit und stürmten gleich auf das Mad Dogs-Tor. Angriff um Angriff wurde gefahren und die Gastgeberinnen mit druckvollem Forechecking in Schach gehalten. Klares Chancenplus auf Memminger Seite, doch die Mannheimer Defensive, unterstützt von zahlreichen Anhängern aus Mannheim und Heilbronn, hielt dem Sturmlauf zunächst stand.

In der 11. Minute fand Sonja Weidenfeller eine Lücke und brachte die Indians Frauen aus spitzem Winkel in Führung. Diese brachte aber die Gastgeberinnen besser ins Spiel, die Partie wurde ausgeglichener. Bis auf das Tor ein minimalistisches Drittel die Anzeigetafel betreffend, doch diese spiegelte die Spannung nicht annähernd wider.

Ganz anders der Mittelabschnitt. Die 22. Minute war angebrochen, als während eines Mannheimer Angriffs eine an der blauen Linie lauernde Memminger Spielerin bedient wurde, die aber an Jessica Ekrt scheiterte. Die Partie wurde giftiger, was regelmäßige Aufenthalte auf beiden Strafbänken zur Folge hatte. Kapital schlagen konnten aber weder Mad Dogs Frauen noch die Gäste.

Mit nach wie vor nur einem Tor Rückstand ging es ins Schlussdrittel. Insbesondere vor den von Jessica Ekrt und Emma Schweiger gehüteten Toren ging es immer wieder etwas ruppiger zu. Einmal mehr gab es nach 48 gespielten Minuten für eine gute Minute ein 4 gegen 4, in dem Ronja Hark das Mannheimer Gestänge traf.

Knapp sieben Minuten vor dem Ende das letzte und beste Mannheimer Powerplay. Die Scheibe wurde immer wieder in Richtung Tor gebracht. Eigentlich ein perfektes Timing für den Ausgleich, nur war das Tor der Gäste heute wie vernagelt. Das erste Mal in dieser Saison konnten die Mad Dogs Frauen ihre Anstrengungen nicht mit einem einzigen Treffer belohnen, auch nicht in den drauffolgenden Minuten und mit 6 gegen 5 am Ende.

Während die Indians Frauen nur noch einen Sieg vom Finale entfernt sind, müssen die Mad Dogs Frauen das morgige Spiel gewinnen, um die bislang enge Serie weiter offenzuhalten. Die Spannung liegt weiterhin auf dem Eis und in der Luft der Südhalle der kleinen SAP arena, in der Zuschauende morgen um 12:30 willkommen sind.

Ins Finale eingezogen sind schon die ERC Ingolstadt Frauen, die in einem Sweep den amtierenden Meister ESC Planegg besiegten. Nicht nur für die Ingolstädterinnen ist der Livestream Pflichtprogramm, der bei Eishockey Online ausgestrahlt wird: https://www.eishockey-online.com/index.php/mehr-eishockey/livestream-frauen-eishockey-bundesliga

Mad Dogs Mannheim Frauen – ECDC Memmingen Indians Frauen 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)

Tore

0:1 (10:21) # 19 Sonja Weidenfelder (# 3 Kassandra Roache, # 12 Antje Sabautzki)

Strafminuten:

Mannheim 8, Memmingen 10