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Mad Dogs Frauen empfangen ECDC Memmingen Indians Frauen

Das einzige Team, mit dem sich unsere Mad Dogs Frauen in dieser Saison noch nicht gemessen haben, sind die ECDC Memmingen Indians Frauen, die am Samstag und Sonntag in der kleinen SAP Arena zu Gast sein werden.

Die aktuelle Spielzeit ist für die Allgäuerinnen bislang nicht einfach verlaufen. Fielen bereits Daria Gleißner und Neuzugang Andrea Lanzl vor der WM aus, füllte sich das Lazarett der Indians nach der WM mit fünf weiteren Ausfällen.

Mittlerweile sind einige Spielerinnen wieder zurückgekehrt, aber mit Gleißner, Lanzl und Carina Strobel zum Beispiel fehlen weiterhin wichtige Leistungsträgerinnen. Aus diesem Grunde hat man mit der Kanadierin Mariah Hinds die Defensive verstärkt.

Auch hinter der Bande wurde durchrotiert. Georg Taferner, der zur Saison die Nachfolge von Werner Tenschert antrat, wurde nach nur zehn Spielen entlassen. Abgelöst hat ihn Waldemar Dietrich, zuletzt für den EV Königsbrunn in der Bayernliga der Männer tätig. Dennoch hat das Team sich nicht nur durchgebissen, sondern steht in der Tabelle auf dem vierten Platz mit einem Rückstand von nur drei Punkten auf die ERC Ingolstadt Frauen. Zum Tabellenfünften Eisbären Juniors Berlin Frauen beträgt der Abstand sechs Punkte bei zwei Spielen weniger.

Der Vergleich der vergangenen Saison zwischen den Indians und den Mad Dogs fällt eindeutig zugunsten der Gäste aus. Die vollen 12 Punkte holten sie aus den Heim- (6:4, 2:1) und Auswärtsspielen (1:2, 1:7). Und auch wenn die Memmingerinnen unsere Mad Dogs Frauen in der aktuellen Spielzeit in ihrer Medienmitteilung in der Favoritenrolle sehen, kann sich der „indirekte Vergleich“ sehen lassen. Die KEC-Frauen wurden deutlicher geschlagen, und in den letzten beiden Spielen errang man ebenfalls eine Punkteteilung bei den ERC Ingolstadt Frauen.

Da die anderen Ligaspiele des Wochenendes abgesagt wurden, dürften noch einige Zuschauende mehr am Livestream zwei offenere und spannendere Begegnungen sehen als die aktuelle Tabelle den Anschein erwecken mag.