Letztes Aufeinander Treffen mit den Hannover Indians

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So ist der Spielplan in dieser Saison. Erst haben die EXA IceFighters Leipzig die Hälfte der Saison einen Bogen um Hannover und Umland gemacht. Mit dem zweiten Auswärtsauftritt am altehrwürdigen Pferdeturm spielen wir das Finale der „Hannoverschen Festspiele“. Denn in den Monaten Februar und März spielten unsere EXA IceFighters Leipzig alle acht Spiele gegen die Scorpions und die Indians. Heute steht das Letzte dieser Spiele an.

Die beiden Heimspiele gegen die Indianer endeten jeweils 6-4. Einmal gewannen unsere Mannen und einmal die Hannoveraner. Das letzte Aufeinandertreffen stand unter einem ganz schlechten Stern. Gerade einmal 11 Feldspieler konnten am 12. März die Reise nach Hannover antreten. Da war natürlich wenig zu holen gegen die Truppe von Headcoach Lenny Soccio, die in den drei Spielen davor nicht nur alle gewinnen konnten, sondern darüber hinaus 28 Tore erzielten. Da konnte den Anhängern der Eiskämpfer vor dem Spiel Angst und Bange werden. Aber die Mannschaft von Headcoach Sven Gerike machte die Sache ordentlich. Am Ende blieben die drei Punkte mit einem 4-2 Erfolg am Pferdeturm, aber der Auftritt unseres dezimierten Teams war sehr ordentlich.

Für die Indians war eine Szene in diesem Spiel richtig bitter. In der 44. Minute verletzte sich Kapitän Branislav Pohanka so schwer, dass er die letzte drei Spiele nicht eingesetzt werden konnte. Jedes dieser drei Spiele ging verloren. In Hamburg, in Rostock und in Erfurt mussten die Indianer ohne Skalp vom Eis. Jetzt dürfen sie ausgerechnet heute gegen unsere EXA IceFighters wieder am heimischen Pferdeturm antreten. Für die Eiskämpfer gibt es positive Nachrichten. Nicht nur die drei Siege aus den letzten drei Spielen, sondern auch ein volleres Lineup, sorgen für eine gute Stimmung. Neben den bekannten Langzeitausfällen, wird nur noch Erek Virch fehlen. Somit stehen wieder 17 Feldspieler zur Verfügung. Wie die aufgestellt und spielen werden liegt heute vornehmlich in der Hand von Roberto Pohle. „Wir hatten Roberto auch für den Notfall reaktiviert, dass bei mir der Nachwuchs kommt und ich vielleicht mal nicht an der Bande stehen kann. Und dieser Fall ist jetzt eingetreten. Ich kümmere mich heute ausnahmsweise um meine Familie“, erklärt Sven Gerike die Situation und fügt hinzu: „Roberto hat sich schon oft genug bewiesen und die Mannschaft weiß worauf es ankommt und wird bereit sein.“