Leipzigs Rekordspieler und Kapitän Eichelkraut bleibt ein Eiskämpfer

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Der Kapitän bleibt an Bord. Eigentlich ist das keine überraschende Nachricht. Mit Florian Eichelkraut verlängert der dienstälteste Spieler der IceFighters-Geschichte seinen Vertrag und wird dementsprechend auch in der kommenden Saison seine Rekorde weiter ausbauen. Mit 21 Toren und weiteren 27 Verlagen zeigte der inzwischen 36-jährige, dass er noch lange nicht müde geworden ist. Seit 2005, damals noch für die Blue Lions, steht der gebürtige Berliner, mit zwei Jahren Unterbrechung, im Dienst des Leipziger Eishockeys. Über 400 Pflichtspiele hat Florian Eichelkraut bisher für die EXA IceFighters gemacht. Die 500-Punkte-Marke dürfte „Eichi“, wie er überall genannt wird, in der kommenden Saison sicher knacken.

„Ich sehe aber weit mehr in ihm als nur den Rekordspieler und den zuverlässigen Scorer. Eichelkraut hat seine Rolle seit meinem Amtsantritt ein wenig neu definieren müssen. Vom Außenstürmer wurde er zum Center. Vom reinen Scorer wurde er zum kompletten Leader in allen Situationen des Spiels. Eichi ist eine der tragenden Säulen unserer Mannschaft“, lobt Headcoach Sven Gerike seinen langjährigen Kapitän. Also alles perfekt bei Florian Eichelkraut? „Nein. Das noch nicht. Ich verlange von ihm, dass er noch mehr zur Führungspersönlichkeit auf und neben der Eisfläche wird. Er soll noch mehr helfen, die jungen Spieler zu entwickeln. Da gehört auch mal Kritik dazu und das Fordern von bestimmten Leistungen. Als Teamleader bist du nicht dafür verantwortlich, dass du mit jedem Spieler befreundet bist. Das Team und jeder einzelne Spieler müssen funktionieren. Und daran wollen wir in der kommenden Saison wieder verstärkt arbeiten“, fügt Gerike mit einem Augenzwinkern hinzu.

Sein Kapitän zu der Vertragsverlängerung: „Ich freue mich auf die kommende Saison und die nächsten Schritte. Ich bin sehr dankbar dafür, das Leipziger Eishockey, die Entwicklung der IceFighters, über eine so lange Zeit erleben und mitgestalten zu können. Wir haben definitiv noch mehr Potential. Die Herausforderung als Leader an mir zu arbeiten, nehme ich auch gerne an. Die größte Hoffnung für die nahe Zukunft ist, dass wir unseren Sport wieder vor und mit unseren Fans ausüben dürfen.“