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Kämpferische Mad Dogs Frauen verlieren gegen effiziente Memmingerinnen

Trotz Leistungssteigerung zogen unsere Mad Dogs Frauen gegen Memmingen im zweiten Spiel deutlicher als am Vortag den Kürzeren und müssen ein punktloses Wochenende hinnehmen.

Vom Start weg begannen die Mannheimerinnen druckvoller und frischer und setzten die Gäste unter Druck. Memmingen wusste sich aber zu verteidigen. Nach einigen Minuten waren die Allgäuerinnen ebenfalls im Spiel angekommen und setzten in der 10. Minute den ersten Treffer durch Sonja Weidenfelder im Nachsetzen. Strafen waren in der von beiden Seiten fair geführten Partie selten. Je einmal musste eine Mannheimerin und eine Memmingerin im ersten Abschnitt auf die Bank, was keine Auswirkungen auf das Ergebnis hatte. Die Gäste jetzt stärker und am Drücker. Rettete der Mannheimer Pfosten in der 15. Minute noch hörbar, zeigte Laura Kluge in der 18. Minute ihre ganze Klasse mit einem Full-Speed-Bauerntrick und baute auf 0:2 aus.

Null Tore, null Strafen = langweiliges Mitteldrittel? Fehlanzeige. Die Mad Dogs Frauen drehten eine weitere Stufe höher, nutzten die lange Bank und schnürten die Gäste immer wieder in ihrer Zone ein, feuerten aus allen Winkeln. Doch wenn nicht noch ein Schläger, Arm, Bein oder Körper einer Memmingerin dazwischen war, fehlte es an Kleinigkeiten. Kleinigkeiten, die aber entscheidend waren.

Die Vorentscheidung brachte das 0:3 in der 44. Minute durch einen wuchtigen Distanzschuss von Nachverpflichtung Mariah Hinds, verdeckt für Mad Dogs-Torhüterin Jessica Ekrt. Sicherlich hatte sich einiges an Frust über den Zwischenstand angestaut, denn die Reaktion folgte auf dem Fuß. Brooke Bonsteel zog vor Torfrau Saskia Serbest, arbeitete, Lola Liang arbeitete ebenfalls – 1:3.

Den Schlusspunkt setze Anne Bartsch mit einem wohlplazierten Schuss zum 1:4-Endstand in der 50. Minute. Wie schon zuvor fand die Scheibe trotz unermüdlicher Versuche kein weiteres Mal den Weg ins Memminger Tor.

Einsatz, Kampfgeist und Moral stimmten von der ersten bis zur letzten Sekunde. Was fehlte, waren Effizienz und die Kaltschnäuzigkeit, welche die Gäste auszeichnete. Und als Konsequenz daraus fehlten Tore. Beide Teams haben schnelles, hochwertiges und spannendes Eishockey gezeigt, und die Richtung stimmt dennoch aus Mannheimer Sicht. Die Spiele haben auch aus Mannheimer Sicht trotz des bitteren Ergebnisses Lust auf mehr gemacht, und vielleicht sieht man sich in den Playoffs wieder, mit dem dann hoffentlich besseren Ende für die Mad Dogs. Vorher gibt es aber Richtung Hauptrundenende mit zwei Auswärtsspielen in Memmingen die Gelegenheit zur Revanche.

Ihre letzten beiden Spiele in diesem Jahr führen die Mad Dogs Frauen am kommenden Wochenende nach Bergkamen, Spielbeginn ist am Samstag um 17:30 am Häupenweg.