Islanders verpflichten weiteren Goalie

Islanders verpflichten weiteren Goalie

Lindau (EVL) Die EV Lindau Islanders haben sich eine neue Alternative auf der Torwartposition gesichert. Weil Nikita Quapp aufgrund der langwierigen Verletzung von Towerstars-Goalie Jonas Langmann fest zum Kooperationspartner Ravensburg Towerstars zurückkehrt, wurde bei den Islanders eine Torhüterposition neben Lucas Di Berardo und Dominik Hattler vakant. Diese wird ab sofort von David Heckenberger besetzt, welcher vom EV Ravensburg aus der Regionalliga nach Lindau wechselt.

David Heckenberger ist für viele seiner Mannschaftskollegen kein Unbekannter. Aus dem Nachwuchsbereich des EV Ravensburg sind die letzten Jahre einige Spieler im Oberligakader der EV Lindau Islanders gelandet. Mit einigen von ihnen hat der Neuzugang schon zusammengespielt oder war im Sommertraining mit dem einen oder anderen auf diversen Rennradtouren unterwegs. Der Goalie hat auch schon einige Male mit den EV Lindau Islanders trainiert, war aber bisher noch nie für die Lindauer im Einsatz.

Im Normallfall hütet Heckenberger in der Regionalliga Süd-West das Tor des EV Ravensburg. Die Regionalliga Süd-West musste aber wie alle anderen Amateurligen pausieren oder den Spielbetrieb einstellen. Das Pech für die einen ist das Glück für die EV Lindau Islanders: Heckenberger benötigt nur eine kurze Eingewöhnungsphase und kann sich zudem der Herausforderung Oberliga stellen. „Heckenberger war stets einer der Top Goalies in der Regionalliga und hat nun die Chance sich in der Oberliga zu beweisen“, sagt Sascha Paul, Sportlicher Leiter der Islanders.

Der 22 Jahre alte Goalie David Heckenberger, in Weingarten geboren und somit aus der Region, wird für die Inselstädter mit der Nummer 3 auf das Eis gehen. Heckenberger wird den EV Lindau Islanders ab Sonntag zur Verfügung stehen.

Das Auswärtsspiel der EV Lindau Islanders beim Deggendorfer SC, welches am 18. Dezember um 20:00 Uhr hätte stattfinden sollen, wurde kurzfristig abgesagt. Der Grund für die Absage ist ein Corona-Verdachtsfall bei den Deggendorfern. Eine Testung aller Teammitglieder des DSC wäre bis zum Spielbeginn nicht mehr möglich gewesen, weshalb die kurzfristige Absage, die einzige und sicherste Möglichkeit im Sinne aller Beteiligten war.

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