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Islanders beim Nachholspiel zu Gast bei den Eisbären Regensburg

Lindau (EVL) – Die EV Lindau Islanders befinden sich noch immer im Aufwind. Der Zwischenspurt in den
anstrengenden und kräftezehrenden Wochen der jüngsten Vergangenheit verschaffte den Islanders ein kleines Polster auf die Play-Down-Plätze. Dank dem Sieg am vergangenen Freitag in Landsberg und trotz der Niederlage am Sonntag im Derby gegen Memmingen, weisen die Islanders – bei gleicher Anzahl an Begegnungen wie die Passau Black Hawks- schon einen Vorsprung von zehn Punkten auf die Play-Down-Plätze auf. Am Dienstag (22. Februar / 20 Uhr) gastierten die EV Lindau Islanders bei den Eisbären Regensburg, einer weiteren absoluten Topmannschaft der Oberliga Süd. Das Spiel gibt es wie gewohnt live bei SpradeTV zu sehen.

Eine schwere Aufgabe wartet da am Dienstagabend auf die EV Lindau Islanders an der Donau. Die Eisbären Regensburg sind wie in jedem Jahr ein absoluter Topfavorit auf den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg. Diese Spielzeit war bisher aber etwas turbulent, es erwischte die Eisbären mehrmals mit Corona-Infektionen, und häufig waren die Eisbären auch die Leidtragenden, wenn es andere Mannschaften erwischte. So weisen die Eisbären aktuell die wenigsten Spiele aller Oberligisten auf. Es ist schon jetzt klar, dass aufgrund des engen Spielplans nicht alle nachgeholt werden können. Durch die Quotenregelung, die am Ende der Spielzeit sicher greifen wird, hätten die Eisbären den vierten Tabellenplatz und das Heimrecht in den Playoffs fast sicher, aber anbrennen lassen wollen die Donaustädter auch nichts mehr.

Gegen die Eisbären haben die Islanders auch noch etwas gut zu machen, denn Ende Oktober kassierte man an der Donau – nach einer desolaten Leistung – eine 0:9 Klatsche. Beim Heimspiel im Dezember gab es erneut eine Niederlage, aber beim 2:9 im Eichwald waren die Islanders schon näher dran als es das Ergebnis darstellt. Der Favoriten mutzte damals jeden noch so kleinen Fehler der Islanders eiskalt aus. Mittlerweile zeigen die Lindauer aber sehr häufig ein völlig verändertes Gesicht: Man kann es mit den Großen der Liga aufnehmen, wenn Mut, Wille und Leidenschaft stimmen, auch wenn noch kein Sieg gegen die Top-4 der Liga herausspringen wollte. Nach dem rabenschwarzen Auftakt-Drittel gegen Memmingen konnten die beiden restlichen Abschnitte dank guter Moral und mit Charakter 4:4 ausgeglichen gestalten werden. Dank diesem Fakt und dem neu erworbenen Selbstvertrauen der jüngsten Siege erhoffen sich die Lindauer gegen Regensburg eine gute Partie. Wenn alles perfekt laufen sollte und man 60 Minuten mit voller Konzentration spielt, könnten sogar Punkte möglich sein.

Im Team der Eisbären, trainiert von Max Kaltenhauser, gab es zu den letzten Begegnungen noch eine Veränderung im Kader. Durch die mittlerweile anerkannte deutsche Staatsbürgerschaft von Center Nikola Gajovský Anfang Ferburar, verstärkten sich die Eisbären zum Ende der Transferdeadline am 31. Januar noch mit dem tschechischen Stürmer Tomas Plihal, welcher in seinen ersten Spielen schon zu überzeugen wusste.