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Indians unterliegen zuhause gegen Ingolstadt erst in der Schlussphase mit 2:4, holen tags darauf gegen den gleichen Gegner auswärts den ersten Saisonpunkt.

Das schon unglaubliche Verletzungspech schlug auch in der Woche vor dem Ligaauftakt zu. Mit der Kanadierin Savannah Rennie erhöhte sich die Ausfallliste der Indians auf die beachtliche Zahl von Neun vor dem Auftaktwochenende in der DFEL.  Dennoch schrammte Favorit Ingolstadt bereits am Samstag an einem Punktverlust vorbei. Lange Zeit führten die Memmingerinnen und erst fünf Minuten vor Ende gingen die Panther erstmals in Führung. Ein Empty Net Goal neun Sekunden vor Schluss besiegelte schließlich die 2:4 Niederlage  (2:1/0:0/0:3) der Indians endgültig.

Am Sonntag erneut schlechte Nachrichten für Headcoach Georg Taferner. Ronja Hark musste kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen passen und somit fehlten beim Rückspiel an der Donau zehn Aktive. Förderlizenzspielerin Nele Egger sprang für Ronja Hark ein, so das erneut elf Feldspielerinnen im Aufgebot standen. Mit einer ähnlichen Energieleistung schlug sich die Memminger Rumpftruppe mehr als beachtlich, egalisierte in der Schlussviertelstunde einen 0:2 Rückstand und zwang Ingolstadt in die Verlängerung.  Dort sicherten sich die Gastgeber mit dem 3:2 (2:0/0:0/0:2/1:0) zwar den Extrapunkt, dennoch fühlte sich der Punktgewinn für die Indians wie ein Sieg an.

Mit elf Feldspielerinnen empfingen die Indians Frauen am Samstagnachmittag zum Ligaauftakt den ERC Ingolstadt. Wer gedacht hatte, dass die Allgäuerinnen aufgrund des Minikaders von den Pantherinnen überrollt werden würden, wurde schon bald eines Besseren belehrt.  Es entwickelte sich ein absolut ausgeglichenes Duell in dem die Gastgeber in Überzahl durch Antje Sabautzki in Führung gingen (18. Min). Binnen einer Minute folgte der Ingolstädter Ausgleich (Haider, 19.) und die erneute Memminger Führung (Häckelsmiller, 19.). Auch im zweiten Drittel ein ähnliches Bild, mit Chancen auf beiden Seiten. Die 14-jährige Anna Rose, die ihr Debut in der Frauenbundesliga gab, hatte kurz vor dem zweiten Seitenwechsel eine Riesenchance auf 3:1 zu erhöhen, scheiterte jedoch knapp an Dominique Quint im Ingolstädter Kasten. Das Abwehrbollwerk der Indians Frauen hielt dann weit bis ins letzte Drittel hinein. Eine aus Memminger Sicht sehr kleinliche Hinausstellung nutzten die Gäste zum 2:2 Ausgleich (Schiefer, 51.). In der 55. Spielminute die erstmalige Führung für die Oberbayern (N. Eisenschmid). Der Versuch, in der letzten Spielminute mit einer sechsten Feldspielerin anstelle von Torhüterin Saskia Serbest doch noch den durchaus verdienten Ausgleich zu erzielen ging dann nach hinten los. Neun Sekunden vor der Schlusssirene traf Marie Delarbre zum 2:4 Endstand in den verwaisten Memminger Kasten.

Die Memmingerinnen ließen sich auch am Sonntag nicht aus dem Konzept bringen. Nach einem torlosen Eröffnungsdrittel fielen Treffer erst gegen Mitte der Partei.  Ausgerechnet als die Allgäuerinnen ein Powerplay hatten nutzen die Pantherinnen zwei Unaufmerksamkeiten zur 2:0 Führung (29. bzw. 33. Minute). Besser machten es die Indians, als sie gleich zu Beginn des letzten Abschnitts erneut mit einer Spielerin mehr auf dem Eis standen. Katharina Häckelsmiller verkürzte auf 2:1 (44.). Vier Minuten vor Schluss war dann die 15-jährige Charlot Schaffrath zur Stelle und erzielte den Memminger Ausgleichstreffer. Die Entscheidung über den Zusatzpunkt fiel dann in der Verlängerung. Die Indians bekamen eine Strafzeit aufgebrummt und mit vier gegen drei gelang den Gastgeberinnen der 3:2 Siegtreffer.

Am kommenden Samstag empfangen die Memmingerinnen zu zwei Heimspielen die Bärinnen aus Bergkamen.

 Fotocredits: Alwin Zwibel

Stimmen zum Spiel  am Samstag:

Georg Taferner (Headcoach): „Wir haben uns am Samstag wirklich gut und teuer verkauft. Die Mädels haben sich ausgezeichnet an die taktischen Vorgaben gehalten. Wir konnten den Gegner richtig fordern. Schade dass es nicht zu den ersten Punkten gereicht hat.“

Marina Swikull „Die ersten beiden Drittel konnten wir voll mithalten, im letzten Abschnitt liessen die Kräfte dann etwas nach. Wir können dennoch stolz auf unsere Teamleistung sein“

Stimmen zum Spiel am Sonntag:

Georg Taferner: „Unsere Spielerinnen haben unglaubliche Moral bewiesen und sich trotz eines Rückstands nicht aus dem Konzept bringen lassen. Den ersten Punkt in dieser Saison haben wir uns mehr als verdient“

Lena Kartheininger: „Der Schlüssel zum Punktgewinn heute lag an unserer geschlossenen Mannschaftsleistung. Ich bin stolz auf unser Team“.