Indians nehmen auch Hürde Mannheim – Platz drei gesichert

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Mit einem 2:1 Heimerfolg über die „Mad Dogs“ aus Mannheim festigen die Memminger Eishockeyfrauen ihren Platz im Spitzentrio der Bundesliga. Die Treffer für die Indians erzielten Marina Swikull und Kassandra Roache.

„Wir haben über 60 Minuten mit allen Reihen sehr gut agiert, und Mannheim kaum Chancen erlaubt“ fand ECDC Coach Werner Tenschert. „Normalerweise müssen wir mit vier oder fünf Toren Unterschied gewinnen, aber vom Glück verfolgt sind wir gerade wirklich nicht“. Unter anderem zwei Pfostentreffer verhinderten einen deutlicheren Sieg der Maustädterinnen.

Gewarnt durch den jüngsten Erfolg Mannheims gegen Planegg begannen die Allgäuerinnen sehr konzentriert und bestimmten von der ersten Minute an das Spielgeschehen. Die Führung der Indians dann nach neun Minuten. Über Sonja Weidenfelder und Savannah Rennie kam die Scheibe zur freistehenden Marina Swikull, die sich nicht zweimal bitten lies und zum 1:0 verwandelte.  Es dauerte bis zur 26. Spielminute, bis die weiter überlegenen Maustädterinnen erneut jubeln durften. Anne Bartsch hatte sich auf der linken Außenbahn durchgesetzt und den Querpass schob die mitgelaufene Kassandra Roache zur 2:0 Führung ein. Auch in der Folge ergaben sich reichlich Möglichkeiten aber Treffer gelangen den Gastgebern keine mehr. Dass die Gäste 24 Sekunden vor Ende zum Ehrentreffer kamen war zwar ärgerlich, änderte am verdienten Sieg auch nichts mehr. Es war der 34. Sieg in Folge gegen Mannheim, der den Memmingerinnen auch mindestens Platz drei in der Hauptrunde sichert.

Am kommenden Wochenende pausiert die Bundesliga wegen einer Maßnahme der Frauen-Nationalmannschaft in der Schweiz. Eine Woche später treffen die Indians dann in Hin- und Rückspiel auf Tabellenführer Ingolstadt.