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Ice Dragons verlieren beim Schlusslicht

Enttäuschende Niederlage – der Herforder Eishockey Verein musste beim bis dato punktlosen Tabellenletzten Rostock Piranhas in eine 5:7 (0:1/2:3/3:3)-Niederlage einwilligen und zeigte eine enttäuschende Leistung. Nach einer stundenlangen Staufahrt fanden die Ostwestfalen nie ins Spiel, liefen einem frühen Rückstand hinterher und verloren letztlich verdient.

Zwar wirkte Herford zunächst optisch leicht überlegen, zwingende Torchancen waren im ersten Drittel jedoch Mangelware. Rostock wirkte hingegen entschlossener, suchte schnell den Abschluss und ging nicht unverdient in der 7. Minute durch August von Ungern Sternberg Kuzara durch eine Kontersituation in Führung. Herford mühte sich in der Folge um den Ausgleich, jedoch blieb es bis zur ersten Pause bei der knappen Führung der Gastgeber.

Auch der Mittelabschnitt lief für die Ostwestfalen alles andere als optimal. Bereits nach 70 Sekunden erhöhte Jonas Gerstung auf 2:0 und als Herford nur kurze Zeit später in Unterzahl spielte, drohte Ungemach. Doch Elvijs Biezais nutzte eine Unaufmerksamkeit der Piranhas und verkürzte auf 1:2 (25.). Rostock nutzte das Powerplay dennoch und zog wieder auf 3:1 durch Jonas Gerstung in der 27. Minute davon. In der 29. Minute gelang Björn Bombis mit einer Einzelleistung der erneute Anschluss, bevor Jonas Gerstung mit seinem dritten Treffer in der 34. Minute für das 4:2 sorgte, womit ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden.

Der letzte Durchgang war schließlich noch einmal ein offener Schlagabtausch und die Ice Dragons versuchten den Anschluss herzustellen. Hoffnung keimte dabei nach Ralf Rinkes Treffer zum 3:4 in der 45. Minute auf, doch Gianluca Ball stellte nur 40 Sekunden später den alten Abstand wieder her. Mit dem vierten Treffer von Verteidiger Jonas Gerstung fiel in der 50. Minute die Vorentscheidung. Rostock verteidigte die Führung bis in die Schlussminuten. In Überzahl erzielte Rustams Begovs in der 59. Minute noch einmal das 4:6 und ließ 30 Sekunden vor dem Ende noch das 5:6 folgen. Lukas Koziol sorgte mit einem EmptyNetGoal jedoch für den 7:5-Endstand.

Durch die Niederlage rutscht Herford auf Platz 10 der Tabelle ab und benötigt am kommenden Wochenende eine deutliche Leistungssteigerung, wenn man auf die Erfolgsspur zurück will. Am Freitag steht um 20.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ die Begegnung gegen den Tabellenzweiten Saale Bulls Halle an, am Sonntag geht es um 16.00 Uhr zu den Crocodiles Hamburg, die immer besser in Fahrt kommen. Rostock verbuchte zwar die ersten Pluspunkte, bleibt jedoch auf dem letzten Tabellenplatz.

Tickets für die Freitagsbegegnung gegen die Saale Bulls Halle sind im Vorverkauf unter www.scantickets.de oder im Marktkauf Herford (Info Fachmarkt) erhältlich.