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Ice Dragons unterliegen im Duell der kleinen Kader

2:6-Niederlage gegen Icefighters Leipzig

Rückkehr ohne Punkte – der Herforder Eishockey Verein verlor in der Oberliga Nord das erste Spiel dieses Wochenendes gegen die EXA Icefighters Leipzig verdient mit 2:6 (1:2/0:1/1:3). Trotz einer frühen Führung der Ice Dragons musste der Gastgeber die Qualität des gegnerischen Kaders anerkennen und blieb am Ende bei der Rückkehr nach Coronapause ohne Siegchance.

Beide Mannschaften traten aufgrund zahlreicher Ausfälle mit lediglich 13 Feldspielern an. Wer jedoch gedacht hatte, dass deswegen vorsichtig agiert würde, sah sich getäuscht. Bereits mit dem ersten Angriff erzielte Rustams Begovs das 1:0 für die Hausherren, indem er einen Puck unhaltbar abfälschte. Doch bereits in der 4. Minute antwortete Leipzig in Person von Robert Slanina mit dem Ausgleich. Die Gäste übernahmen nun das Kommando und erspielten sich weitere Chancen. So war das 2:1 durch Florian Eichelkraut in der 9. Minute verdient und Leipzig nahm die Führung mit zum ersten Seitenwechsel.

Glück hatte Herford dann gleich zu Beginn des 2. Drittels, als ein Tor der Icefighters zurecht aufgrund eines Schlittschuhtreffers aberkannt wurde. In Überzahl schlug dann jedoch der Finne Joonas Riekkinen zu, der mit einem herrlichen Treffer in der 29. Minute auf 3:1 erhöhte, womit es ein letztes Mal in die Kabinen ging.

Als Oliver Noack in der 45. Minute das 4:1 erzielte, schien bereits eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch Herford versuchte sich noch einmal heranzuarbeiten und nutzte in der 49. Minute ein Powerplay. Rustams Begovs verkürzte mit seinem zweiten Treffer auf 2:4 und ließ noch einmal Hoffnung bei den Gastgebern aufkommen. Leipzig behielt aber einen kühlen Kopf und sorgte in der Schlussphase für die Entscheidung. Zunächst stellte Jonas Wolter in der 54. Minute den alten Abstand wieder her und schließlich setzte Florian Eichelkraut 90 Sekunden vor dem Ende den 6:2-Schlusspunkt.

„Es hat sich heute die gute Qualität des Leipziger Kaders durchgesetzt“, musste auch Chefcoach Michael Bielefeld im Anschluss an die Begegnung anerkennen. Mit der Niederlage rutschte Herford auf den letzten PrePlayOff-Platz 10 ab, während Leipzig um einen Rang auf Platz 4 kletterte. Bereits am morgigen Sonntag kommt es um 18.00 Uhr zum Rückspiel bei den Icefighters und das Herforder Team wird versuchen, es im „Back-to-Back“-Aufeinandertreffen erfolgreicher zu machen.